...
[Intro – gesprochen, tief und trocken]
Einst wurde ich von jemandem Gefragt,
„Was hindert dich so zu sein, wie du wirklich bist?“
…
Das Strafgesetzbuch.
[Verse 1]
Ich hab’ Dreck unter den Nägeln
und ’nen Sturm in meiner Brust,
hab’ gelernt, dass man für Freiheit
manchmal teuer zahlen muss.
Ich trag’ Narben wie Orden,
meinen Schatten stets dabei,
und die Welt nennt mich gefährlich —
ich nenn’s nur: ehrlich sein.
Ich könnt’ die Wahrheit ausspucken,
bis der letzte Lügner rennt,
doch ich weiß genau, wo diese
verdammte rote Linie brennt.
Also schluck ich meine Wut runter,
nehm’ noch einen Whisky-Schluck —
denn zwischen mir und meiner Hölle
steht das Strafgesetzbuch.
[Chorus]
Was hindert dich, so zu sein, wie du wirklich bist?
Bruder, willst du’s wirklich wissen?
Ich sag’s dir ohne Kompromiss:
Das Strafgesetzbuch.
Nicht die Angst vor Gottes Hölle,
nicht der Teufel hinter mir,
nicht die Meinung dieser Menschen —
nur die Paragraphen hier.
Ich wär’ gern völlig ungefiltert,
doch ich hab’ noch einen Grund:
Ich bin nicht zahm —
ich bin nur juristisch gesund.
[Verse 2]
Ich kenn’ Männer voller Lächeln,
die bei Dunkelheit zerfallen,
und ich kenn’ die Sorte Richter,
die sich selbst für sauber halten.
Hab’ zu viele schöne Worte
an der falschen Tür gehört,
und zu viele gute Männer
an ein schlechtes System verloren.
Meine Faust kennt ihre Grenzen,
mein Revolver bleibt im Schrank,
nicht weil plötzlich Liebe siegt —
sondern weil ich rechnen kann.
Denn Freiheit ist verdammt noch mal
ein verdammt gefährliches Gut,
wenn dein Temperament schneller rennt
als dein Strafgesetzbuch.
[Chorus]
Was hindert dich, so zu sein, wie du wirklich bist?
Bruder, willst du’s wirklich wissen?
Ich sag’s dir ohne Kompromiss:
Das Strafgesetzbuch.
Nicht die Angst vor Gottes Hölle,
nicht der Teufel hinter mir,
nicht die Meinung dieser Menschen —
nur die Paragraphen hier.
Ich wär’ gern völlig ungefiltert,
doch ich hab’ noch einen Grund:
Ich bin nicht zahm —
ich bin nur juristisch gesund.
[Bridge – fast gesprochen, Musik fällt zurück]
Ich hab’ Wut.
Ich hab’ Hunger.
Ich hab’ Dinge in mir drin,
die besser niemals Tageslicht
oder einen Richter seh’n.
Also zünd’ ich meine Zigarette,
lach’ und heb’ mein Glas nach oben:
Auf die Freiheit, die wir hätten —
wenn die Paragraphen nicht da wären.
[Solo – dreckige Slide-Gitarre]
[Final Chorus – größer, rauer]
Was hindert dich, so zu sein, wie du wirklich bist?
Jetzt frag mich das noch einmal.
Ich werd’ dir sagen, was es ist:
DAS STRAFGESETZBUCH!
Nicht mein Gewissen —
das ist längst verbrannt.
Nicht eure Moral —
die interessiert mich einen Dreck.
Ich halt’ mich nur zurück,
weil ich verdammt gut weiß:
Jede Freiheit hat ihren Preis —
und manche kommt mit Haftbefehl.
[Outro – gesprochen]
„Und wenn das Gesetz irgendwann verschwindet?“
…lange Pause…
„Dann habt ihr besser verdammt gute Anwälte.“
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