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[Intro – tiefe, raue Stimme / gesprochen]
Sie fragen mich, warum ich keinem mehr vertraue…
warum ich lieber alleine durch die Nacht fahre.
Doch keiner fragt, was passiert ist…
bevor ein Mann gelernt hat, Mauern zu bauen.
[Vers 1]
Sie fragen mich: „Warum bist du so kalt?“
„Warum hältst du Abstand, warum wirst du nicht alt?“
Doch keiner fragt nach dem Sturm in meiner Seele,
nach jeder Narbe, die ich mit mir rumtrage und zähle.
Keiner sah die Hände, die mich runtergezogen,
keiner die Worte, die wie Messer geflogen.
Keiner sah die Nächte, in denen ich zerbrach,
als jeder versprach zu bleiben… und trotzdem verschwand.
Sie sehen nur die Rüstung, den Blick aus Stahl,
doch nicht die Schlachten hinter meiner Qual.
Sie richten über den Mann, der ich heute bin,
doch keiner fragt: „Was war damals nur drin?“
[Refrain]
Ich hasse nicht die Welt, ich hasse den Schmerz,
den man mir gab und brannte ins Herz.
Ich hasse nicht jeden, der vor mir steht,
nur die, durch die ein Teil von mir geht.
Ihr wollt meine Gedanken lesen, meine Fehler versteh’n,
doch wollt nie in meine dunkelsten Straßen geh’n.
Ihr fordert von mir, dass ich alles begreif’,
doch wenn ich etwas brauche, heißt es: „Sei nicht so steif.“
Ich bin der Mann mit dem Schatten im Blick,
gezeichnet vom Leben, Stück für Stück.
Der Highway ruft, die Nacht zieht vorbei…
weil draußen die Einsamkeit ehrlicher sei.
[Vers 2]
Von mir wird verlangt, dass ich alles erkenne,
jeden Wunsch, bevor ich ihn überhaupt kenne.
Ich soll verstehen ohne ein einziges Wort,
und ihre Probleme tragen von Ort zu Ort.
Doch wenn ich sage: „Ich brauche nur Frieden“,
„Lasst mich einmal meine Ruhe genießen“,
dann bin ich plötzlich der, der nichts versteht,
der unverschämte Typ, der gegen den Strom geht.
Ihr wollt einen Mann, der niemals zerbricht,
doch zeigt ihm nie, wie man wieder aufsteht im Licht.
Ihr nehmt seine Kraft, bis nichts mehr bleibt,
und fragt dann, warum seine Seele schweigt.
[Refrain]
Ich hasse nicht die Welt, ich hasse den Schmerz,
den man mir gab und brannte ins Herz.
Ich hasse nicht jeden, der vor mir steht,
nur die, durch die ein Teil von mir geht.
Ihr wollt meine Gedanken lesen, meine Fehler versteh’n,
doch wollt nie in meine dunkelsten Straßen geh’n.
Ihr fordert von mir, dass ich alles begreif’,
doch wenn ich etwas brauche, heißt es: „Sei nicht so steif.“
[Bridge – tiefe Stimme / Gitarrensolo]
Vielleicht bin ich hart… vielleicht bin ich schwer.
Vielleicht wiegt meine Vergangenheit zu sehr.
Doch jeder Riss in diesem alten Gesicht
erzählt eine Geschichte… die keiner verspricht.
Ein Wolf wird nicht böse geboren,
er wird nur zu oft von Menschen verloren.
Und ein Herz aus Stahl entsteht nicht aus Spaß…
es wächst dort, wo früher Liebe saß.
[Outro]
Also fragt mich nicht, warum ich alleine geh…
fragt lieber, was passierte, bevor ich nicht mehr blieb.
Denn Narben reden leiser als Worte im Wind…
aber sie erzählen immer, woher wir sind.
Der Motor brüllt… der Asphalt schweigt…
und ein alter Outlaw fährt weiter durch die Nacht.