[(Classic Southern Dark Outlaw Country)]
...
[Intro – tiefe, raue Stimme / gesprochen]
Der Wecker klingelt um zwei…
die Nacht hängt schwer wie Blei.
Ich heb den Kopf vom alten Tisch,
und frag mich, wer ich heute sei…
[Strophe 1]
Der Wecker klingelt um zwei, ich schau in den Spiegel,
doch was ich sehe… das bin nicht ich.
Ein Gesicht voller Narben, Augen schwarz und leer,
ein Fremder schaut zurück… und er fürchtet mich nicht mehr.
Die Haut trägt Geschichten von verlorener Zeit,
von Straßen aus Staub und von endlosem Streit.
Jede Narbe ein Name, jedes Loch eine Schlacht,
jede Träne begraben in der dunkelsten Nacht.
[Refrain]
Ich bin der Mann im Spiegel, den keiner mehr kennt,
ein Schatten im Feuer, der langsam verbrennt.
Mein Herz schlägt noch weiter, doch es fühlt sich aus Stein,
zu viele verlorene Seelen ließen mich allein.
Ich fahr durch die Nacht, wo kein Engel mehr wacht,
mit ’nem alten Truck und ’ner Seele aus Eis.
Der Teufel kennt meinen Namen, er ruft ihn ganz leis…
doch ich fahr weiter, bis der letzte Stern zerreißt.
[Strophe 2]
Meine Hände sind rau wie die Straßen aus Sand,
zu viele Jahre mit Blut an der Wand.
Ich hab Brüder verloren, hab Freunde begraben,
hab gelernt, wie die Toten mit den Lebenden reden.
Der Whiskey im Glas schmeckt nach gestern und Schuld,
nach all meinen Fehlern und verlorener Geduld.
Ich such keinen Frieden, ich such keinen Trost,
nur einen Platz, wo mein Schatten noch wohnt.
[Refrain]
Ich bin der Mann im Spiegel, der niemandem glaubt,
ein Wolf ohne Rudel, vom Leben beraubt.
Mein Blick trägt den Hass von tausend verlorenen Tagen,
und Narben erzählen, was Lippen nie sagen.
Ich fahr durch die Nacht, wo der Regen fällt kalt,
mein Motor brüllt lauter als jede Gewalt.
Wenn der Morgen erwacht und die Sonne verglüht,
bin ich nur der Rest von dem Mann, der einst geblüht.
[Bridge – langsam, melancholisch]
Vielleicht war da früher ein Junge in mir,
mit Hoffnung im Herzen, mit Träumen vor der Tür.
Doch die Welt nahm ihm alles, Stück für Stück,
ließ nur diesen Fremden und keinen zurück.
Und manchmal im Spiegel, ganz tief in der Nacht,
seh ich für Sekunden, was die Zeit mir genommen hat.
Ein kleines Stück Leben, ein Funken von Licht…
doch dann kommt die Dunkelheit zurück ins Gesicht.
[Letzter Refrain – schwer, rau]
Ich bin der Mann im Spiegel, gezeichnet vom Krieg,
ein letzter Outlaw, der niemals mehr kniet.
Mit Narben im Herzen und Staub auf der Haut,
hab ich zu oft dem Abgrund vertraut.
Wenn der Wecker um zwei wieder die Stille zerreißt,
und der alte Mann im Spiegel mich wieder begrüßt…
dann weiß ich, die Straße nimmt alles von mir,
doch irgendwo tief drin…
lebt noch ein Teil von mir.
[Coda – gesprochen]
Der Spiegel lügt nicht…
Er zeigt dir nicht, was du sein willst.
Er zeigt dir, was übrig bleibt…
nachdem die Welt dich gebrochen hat.
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