Strophe 1]
Die Stadt ist tot, kein Kinderlachen,
nur Rauch und Schreie, die Kanonen krachen
Ein Teddy liegt im Staub, verbrannt,
das Kind daneben, Blut vermischt mit Sand
Die Mutter rennt durchs Niemandsfeld,
ihr Sohn war alles, war ihr Held
Jetzt schreit sie laut, mit toten Augen
die Welt sieht weg – kanns nur so verdauen
[Refrain]
Kein Spielplatz mehr, kein Hoffnungsschimmer
nur Blut im Sand - es wird noch schlimmer.
Wo Träume waren, wächst das Leid,
die Kindheit stirbt in Dunkelheit.
Kein Spielplatz mehr, kein Farbenmeer,
nur Hunger, Krieg – das ist nicht fair.
Sie lernen schießen – nicht weils gefällt
es kam der Befehl - in dieser kranken Welt
[Strophe 2]
Ein Bruder gräbt, er gräbt sich ein,
sein Herz ist klein, doch schon aus Stein
Die Schwester weint, sie weint ganz leise,
ist viel zu schwach, schon auf der Reise.
Der Vater fehlt, er fehlt grad jetzt,
vielleicht in Trümmer, vielleicht verletzt
Ein General malt Grenzen in den Sand
ist stolzer Besitzer von blutigem Land
[Refrain]
Kein Spielplatz mehr, kein Zuckerkleid,
nur Blut im Sand ohne Ewigkeit.
Wo Träume waren, wächst das Leid,
die Kindheit stirbt in Dunkelheit.
Kein Spielplatz mehr, kein Farbenmeer,
nur Hunger, Krieg – es schmerzt mich sehr
Sie lernen schießen – nicht weils gefällt
es kam ein Befehl - in dieser kranken Welt
[Bridge] (ruhiger, fast geflüstert)
Und irgendwo...
ein Glaspalast
Sie zählen Geld, gewissenlos
kein Hoffen mehr, kein Rettungsmast
es zählt der Sieg - der Todesstoss.
[Finaler Refrain] (lauter, klagend)
Kein Spielplatz mehr, kein Morgenlicht,
nur Krieg und Gier im Angesicht.
Ein Schrei verhallt im Weltenraum –
doch keiner hört...
und keiner glaubt.