Strophe 1]
Ich wach auf mit schwerem Blick,
die Stille schreit – und ich schrei zurück.
Mein Kopf ist schwer, mein Herz so leer,
ich wollt oft weg, sank ins Tränenmeer.
Die Tage zieh’n vorbei, ich hab mich kaum bewegt,
Fragen lasten wie Blei, meine Stimme ist belegt.
Ich sag "Mir geht’s gut", weils jeder hören will
Ich lüg mich selber an, bemitleide mich still.
[Pre-Refrain]
Ich trag 'ne Schuld, die keiner kennt,
hab mich verloren – konsequent.
Zu oft gesagt: „Ich krieg das hin“,
weiß nicht mal, wer ich wirklich bin.
[Refrain]
Und ich bleib –
zwischen Tränen und dem Morgen
zwischen gehen und stehen - ich habe längst verloren.
Ich betrüg mich selbst mit jedem Wort,
komm von diesem Kampf nicht fort.
Und ich bleib –
weil ich zu feige bin zu flieh’n,
zu feige aufzustehn.
[Strophe 2]
Ich hab so viel kaputt gemacht,
aus Angst vor Nähe, die mir doch fehlt,
Ich schäme mich für das, was war,
für meine Feigheit, ich war ein Narr.
Sag mir: Wie soll man leben mit dieser Last,
wenn Gedanke dich bei der Wahrheit fasst.
[Pre-Refrain]
Ich hab dich verletzt, nicht weil ichs wollte,
habs nicht geschafft, so wie ichs sollte.
es bleibt der Schmerz, die tiefe Wunde,
Ich fühl mich leer, in dieser Stunde.
[Refrain]
Und ich bleib –
zwischen Tränen und dem Morgen
zwischen gehen und stehen - ich habe längst verloren.
Ich betrüg mich selbst mit jedem Wort,
komm von diesem Kampf nicht fort.
Und ich bleib –
weil ich zu feige bin zu flieh’n,
zu feige aufzustehn.
[Bridge] (ruhig, fast flüsternd)
Vielleicht bin ich mein größter Feind,
die Stimme, die am lautesten schreit.
Vielleicht ist Liebe nicht mein Ding –
wenn ich dabei zerfall und nicht gewinn.
[Finaler Refrain – Steigerung, emotionaler Ausbruch]
Und ich bleib –
doch ich schreie gegen mich,
gegen Schatten, die flüstern: „Du heilst dich nicht.“
Ich schlag mich frei, und fall zurück,
diesmal treib ich vorwärts, Stück für Stück
Und ich bleib –
weil Hoffnung weh tut, wenn sie lügt,
und keiner sieht, was in mir liegt.
Ich trag mich selbst, wenn niemand kann
zerrissen...
doch ich bleib.