(Strophe 1)
Die Wohnung ist still, viel zu groß für mich allein
Ich bilde mir ein, deine Schritte zu hören im Flur-Schein
Doch da ist nur das Echo von dem, was wir mal waren
Ich hab die Scherben gezählt in all diesen Jahren
Du hast deinen Schlüssel gelassen, er liegt auf dem Glas
Ein stummes Versprechen, das du viel zu schnell vergaß’.
(Pre-Chorus)
Warum tut es so weh, wenn es doch etwas Schönes sein soll?
Mein Herz ist ein Wrack, von der Hoffnung so voll
Ich versuche zu hassen, doch ich schaff' es einfach nicht
Denn jedes Mal, wenn ich die Augen schließ’, sehe ich dein Licht.
(Refrain)
Ich glaube, es ist Liebe – weil es so verdammt weh tut
Weil sie alles verbrennt, jede Hoffnung, jeden Mut
Es fühlt sich an wie Ertrinken bei spiegelglatter See
Und egal wie ich kämpfe, ich sag’ noch immer nicht „Ade“
Es ist dieses Ziehen, diese Leere im Bauch
Ich glaube, es ist Liebe – und sie erstickt mich im Rauch.
(Strophe 2)
Ich seh’ uns noch lachen auf dem alten Schwarz-Weiß-Bild
Damals war die Welt noch nicht so einsam und wild
Jetzt such’ ich in Fremden nach deinem Blick, deinem Ton
Doch am Ende des Tages bleibt nur Spott und Hohn
Wir sind zwei Planeten, die sich einmal berührt
Und die Wucht dieses Aufpralls hat uns beide entführt.
(Bridge)
Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, doch sie lügen nur
In meinem Kalender fehlt von Heilung jede Spur
Vielleicht ist das die Wahrheit, die man erst spät versteht:
Dass wahre Liebe niemals ohne Narben geht.
(Refrain)
Ich glaube, es ist Liebe – weil es so verdammt weh tut
Weil sie alles verbrennt, jede Hoffnung, jeden Mut
Es fühlt sich an wie Ertrinken bei spiegelglatter See
Und egal wie ich kämpfe, ich sag’ noch immer nicht „Ade“
Es ist dieses Ziehen, diese Leere im Bauch
Ich glaube, es ist Liebe – und sie erstickt mich im Rauch.
(Outro)
Ich glaube, es ist Liebe.
Diese traurige, schwere Art.
Die man erst erkennt...
Wenn es zu spät ist für einen neuen Start.