Ich steh am Fenster, draußen fällt der Regen
Und in mir drin ist es genauso grau.
Die Welt zieht weiter, keiner bleibt mal stehen.
Und ich frag mich leise: Wo gehör ich hin?
Hab viel versucht und manches auch verloren, für immer.
Manchmal war ich selber mein größter Feind,
Doch jedes Mal, wenn ich am Boden war,
Kam irgendwo ein Licht, klein, aber gemeint
Ich halt mich fest an jedem echten Lachen
An Blicken, die nicht lügen, sondern sehn.
Ich bau mir Brücken aus den alten Tagen
Und lern, auf meinen eignen Füßen zu gehn.
Denn auch wenn nichts mehr bleibt wie's mal gewesen,
Bin ich noch hier, und das ist schon nicht wenig.
Ich kenn die Zweifel, die in Nächten schreien.
Und Fragen, die kein Morgen je erklärt.
Doch irgendwo in all dem ganzen Chaos
Hab ich gespürt, ich werd nicht ganz verkehrt
Vielleicht ist Glück kein Ziel, sondern ein Moment ,
Vielleicht sind wir am stärksten, wenn uns niemand kennt ,
Und wenn die Welt mal still ist, hör ich mich
Ein Stück von gestern bleibt, und doch verlier ich’s nicht.
Ich halt mich fest an jedem echten Lachen
An Blicken, die nicht lügen, sondern sehn
Ich bau mir Brücken aus den alten Tagen
Und lern, auf meinen eignen Füßen zu gehn
Denn auch wenn nichts mehr bleibt wie's mal gewesen .
Ich bin da, ich zeige mich.
Bin ich noch hier, und das ist schon nicht wenig.
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