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[(Strophe 1)]
Die Sonne brennt wie flüssiges Blei, der Staub macht Männer alle gleich. Schwarze Hüte ziehen langsam ein, und jedes Kind rennt schreiend heim.
Die Fensterläden schlagen zu, kein Hund gibt heute seine Ruh'. Der Saloon verstummt beim ersten Blick, denn jeder kennt den alten Trick.
[(Pre-Chorus)]
Kein Richter kommt. Kein Engel wacht. Hier zählt nur, wer den Abzug schneller macht.
[(Refrain)]
Hier frisst der Staub deinen Namen, bevor ihn einer kennt. Hier tragen Männer ihre Sünden, bis der letzte Himmel brennt.
Gesetz ist nur ein leeres Wort, geschrieben auf verwehtem Sand. Heute lebt nur der, mit der ruhigsten Hand.
[(Strophe 2)]
Der Sheriff trägt sein Stern aus Stahl, doch Angst kennt keinen Rang und Namen. Sein Blick verrät die lange Nacht, in der kein Schwur ihn sicher macht.
Am Brunnen schweigt die ganze Stadt, weil jeder schon Beerdigungen hat. Die Witwen zählen still das Leid, der Totengräber hat nie Zeit.
[(Refrain)]
Hier frisst der Staub deinen Namen, bevor ihn einer kennt. Hier tragen Männer ihre Sünden, bis der letzte Himmel brennt.
Zwischen Galgen, Colt und Hass liegt jedes Schicksal längst bereit. Nur einer reitet weiter, der Rest bleibt Ewigkeit.
Bridge
Zwölf Schritte.
Kein Wort.
Nur Blicke.
Finger zucken.
Schweiß tropft.
Ein Herzschlag.
Dann Donner.
Und einer fällt.
[(Letzte Strophe)]
Die Geier ziehen ihre Kreise, als hätten sie den Plan gekannt. Ein Pferd verschwindet in der Ferne, alle Spuren schluckt der Sand.
Morgen kommt ein neuer Fremder, mit demselben kalten Blick. Und wieder schreibt der Westen seine Wahrheit Stück für Stück.
[(Finaler Refrain)]
Hier frisst der Staub deinen Namen, und keiner fragt warum. Die Sonne richtet jeden gleich, das Grab bleibt ewig stumm.
Gesetzlose leben kurz, Sheriffs sterben oft allein. Im Westen zählt am Ende nur, wer bereit war, Staub zu sein.
[(Outro)]
Der Wind trägt den Rauch davon.
Die Stadt öffnet langsam ihre Türen.
Bis der nächste Reiter erscheint.
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