🎶 LASST MICH DEN NAMEN MEINER HEIMAT NOCH RUFEN 🎶
(Nach dem Lied von Đình Thực)
Manchmal kommt ein Regen ganz unerwartet
Und fällt leise vor mein Fenster nieder.
Dann vermisse ich die Stimmen von damals,
Die meinen Namen riefen wie einen Fluss.
Dort liegt sie noch, meine einfache Heimat,
Abendrauch steigt auf hinter Bambushecken.
Meine Mutter näht im goldenen Sonnenlicht,
Mein Vater schaut schweigend in die Ferne.
Da war ein Fluss, in dem ich einst gebadet,
Ein Drachen stieg mit dem Wind zum Himmel auf.
Da war ein Wiegenlied an heißen Mittagen,
Das meine Kindheit sanft getragen hat.
Ich ging durch viele Straßen dieser Welt,
Doch nirgends fand ich Wärme wie zu Hause.
Ein einziger Ruf inmitten aller Menschen
Lässt mein Herz zurück zur Heimat finden.
Refrain
Lasst mich eure Namen weiter rufen,
Wie in den Tagen unserer Kindheit.
Lasst mich Fluss und alte Ufer nennen,
Und die Felder voller Reisenduft.
Lasst mich den Namen meiner Heimat rufen,
Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät.
Damit ich weiß, es gibt noch einen Ort,
Der auf meine Rückkehr wartet.
Lasst mich den Namen meiner Heimat rufen,
Wie eine Erinnerung voller Licht.
Auch wenn hundert Wege vor mir liegen,
Führt mein Herz zurück zum Ursprung.
Viele Jahre lebte ich in großen Städten,
Doch noch immer hör ich Hähne am Mittag.
Ich sehe meine Mutter im stillen Hof,
Wie sie die Jahre zählt im Sonnenlicht.
An manchen Nächten wird mein Herz sehr müde,
Dann möchte ich zurück zum alten Haus.
Den Bambus hören, wenn der Abendwind kommt,
Und die Kindheit wieder träumen sehen.
Jeder Mensch trägt eine Heimat in sich,
Einen Dorfnamen für ein ganzes Leben.
Auch wenn die Zeit das Haar silbern färbt,
Vergisst man nie die Stimme seiner Mutter.
Manche erkennen erst am Ende ihres Weges,
Was Frieden wirklich bedeutet.
Nicht Glanz und Ruhm in weiter Ferne,
Sondern ein Ort, an dem noch jemand wartet.
Refrain
Lasst mich den Namen meiner Heimat rufen,
Auch wenn die Jahre leise vergehen.
Damit mein Herz nie ganz verloren geht,
In dieser großen, weiten Welt.
Und wenn ich einst durch alle Stürme ging,
Durch Freude, Schmerz und Wandel dieser Zeit,
Bewahre ich mein kleines Stück Heimat
Wie das Reinste tief in meinem Herzen.
Wenn eines Tages alle Wege enden,
Und ich die Fremde hinter mir lasse,
Dann wünsche ich mir nur noch eines:
Die Stimme meiner Mutter noch einmal zu hören.
Und dass das Wort Heimat
Weiter leuchtet in meinem Herzen,
Wie Abendrauch über den Jahren,
Wie eine Liebe, die niemals vergeht.