[Düsterer Celtic Folk Song]
...
[Strophe 1]
Der Nebel kriecht vom Moor herauf,
wie Geister aus vergangner Zeit,
der Rabe zieht den Kreis am Himmel,
über Stein und Einsamkeit.
Alte Eichen flüstern Namen,
die kein Mensch mehr sprechen darf,
und der Wind trägt ferne Klagen
durch die Nacht so kalt und scharf.
[Refrain]
Blutadler über schwarzem Land,
Schwingen aus Sturm und Schattenbrand,
die Ahnen rufen durch die Zeit,
aus Blut, aus Eisen, Ewigkeit.
Blutadler, flieg durch die Nacht,
über Gräber längst erwacht,
wo der Mond auf Runen scheint,
und kein Gebet den Morgen meint.
[Strophe 2]
An den Klippen schlägt die Brandung,
wie Trommeln aus der Unterwelt,
und die Feuer auf den Hügeln
zeigen Narben dieser Welt.
Krieger schlafen unter Steinen,
ihre Schwerter längst verrostet,
doch ihr Schwur lebt in den Winden,
die durch dunkle Täler tosen.
[Refrain]
Blutadler über schwarzem Land,
Schwingen aus Sturm und Schattenbrand,
die Ahnen rufen durch die Zeit,
aus Blut, aus Eisen, Ewigkeit.
Blutadler, flieg durch die Nacht,
über Gräber längst erwacht,
wo der Mond auf Runen scheint,
und kein Gebet den Morgen meint.
[Bridge]
Ho-hey... ho-hey...
Die Trommel schlägt im Herzen fort.
Ho-hey... ho-hey...
Kein König herrscht an diesem Ort.
Nur Wind und Stein,
nur Stern und Meer,
nur die Stimmen der Gefallenen
im kalten Nebelheer.
[Finaler Refrain]
Blutadler über schwarzem Land,
Hüter von Asche, Meer und Sand,
die Ahnen rufen durch die Zeit,
aus Blut, aus Eisen, Ewigkeit.
Blutadler, flieg nun heim,
durch den Sturm und Mondenschein,
bis die letzte Flamme fällt
über die vergessne Welt.
(Ho-hey... ho-hey...)
Blutadler... Blutadler...
über schwarzem Land.
...