[Part 1]
Schritte hallen durch die Leopoldstraße um vier Uhr nachts
Ich suche nach dem Glück, das man mit Geld nicht machen kann
Die Schaufenster glänzen, spiegeln mein Gesicht wider
Ein Junge aus Schwabing, doch die Kälte drückt mich nieder
Jeder kennt mein Lachen, aber niemand meine Tränen
Musste viel zu früh lernen, durch den Regen durchzugehen
Sie reden über Schickeria, Champagner und Schein
Doch stehst du an der Kante, bist du verdammt noch mal allein
Mama sagte: „ Dušo, sei wie die Isar so frei / zieh einfach weiter, zieh an allem vorbei.“
Doch mein Herz brennt lichterloh unter dem Zeitdruck
Ich wollte nie der Beste sein, ich wollte nur gehört werden
Bevor wir alle irgendwann im Staub der Stadt sterben.
[Hook]
Und die Stadt schläft ein, doch mein Kopf bleibt wach
Hinter den Fassaden weint die Seele in der Nacht
Ich suche nach dem Licht, das die Dunkelheit bricht
Während ein Fluss aus Tränen durch mein Viertel fließt
Halt den Atem an, spürst du wie der Bass schlägt?
Das hier ist für jeden, der trotz Schmerz noch aufsteht.
[Part 2]
Erinnerungen kleben an den Mauern vom Englischen Garten
Wie viele Sommer mussten wir auf bessere Zeiten warten?
Brüder wurden reich, Brüder gingen in den Bau
Der Himmel über Schwabing ist heute dreckig und grau
Ich trage Narben auf der Haut und Narben im System
Sie wollen uns brechen sehen, doch wir bleiben stehen
Für jeden Fehler bezahlt, jede Lektion gelernt
Vom kleinen Jungen aus dem Viertel bis zum hellsten Stern
Glaub mir, dieser Text wird mit Herzblut geschrieben
Es geht nicht um den Fame, es geht darum zu lieben
Schwabing im Herzen, den Blick nach ganz oben
Wir sind vom Schicksal gezeichnet, doch durch Rap befreit jetzt.
[Hook]
Und die Stadt schläft ein, doch mein Kopf bleibt wach
Hinter den Fassaden weint die Seele in der Nacht
Ich suche nach dem Licht, das die Dunkelheit bricht
Während ein Fluss aus Tränen durch mein Viertel fließt
Halt den Atem an, spürst du wie der Bass schlägt?
Das hier ist für jeden, der trotz Schmerz noch aufsteht.