(Intro)
Ja, okay…
Viel zu spät, aber ich bin immer noch wach.
Dušo.
(Part 1)
Die Skyline brennt in Lila, doch hier drin ist alles grau,
Ich such’ nach einer Antwort in dem Nebel von dem Weed-Stau.
Du schreibst mir „Bist du wach?“, ich starr’ aufs Display, sag mir, wozu?
Jedes Wort von dir ist Gift, doch ich brauch’ den Modus, ich brauch’ die Ruh’.
Die Stadt schläft tief, während ich in den Beats versink’,
Ein Schluck aus dem Glas, bis die Dämonen nicht mehr mit mir ring’n.
Hundert Klicks, tausend Plays, aber fühl’ mich trotzdem leer,
Das Gewicht auf meinen Schultern wiegt mit jedem Tag mehr.
(Pre-Hook)
Und ich frag’ mich, wer wir sind, wenn das Licht ausgeht,
Ob dein Name noch in meinen kalten Wänden steht.
Die Ampeln schalten um, doch ich bleib’ einfach steh’n,
Hab’ zu oft versucht, durch deine Augen die Welt zu seh’n.
(Hook)
Und ich drück’ auf Play, lass den Bass meinen Herzschlag kontrollier’n,
Will mich in der Melodie, im Echo und im Rausch verlier’n.
Keine Tränen mehr, nur noch Kälte unter meiner Haut,
Hab’ das Haus auf Sand gebaut, viel zu leise, viel zu laut.
Ja, ich bin weg, Dušo, such mich nicht im fahlen Licht,
Dieser Vibe ist alles, was mir heute Nacht das Herz nicht bricht.
(Part 2)
Betonwüste glänzt im Regen, jeder Schatten sieht aus wie du,
Ich lauf ziellos durch die Straßen, finde nirgends meine Ruh’.
Zwischen Hochhausschluchten jag’ ich Geister der Vergangenheit,
Jeder Kuss war eine Lüge, jede Nachricht nur ein Streit.
Die Blaulichter reflektieren, aber innen drin ist Nacht,
Hab’ die Liebe gegen Stille und ein bisschen Bass getauscht.
Du warst meine Welt, jetzt bist du nur noch ein Phantom,
Ein einsamer Akkord in diesem endlosen Beton.
(Bridge)
Dušo… hörst du das Echo?
Es ist so still hier oben im dreißigsten Stock.
Nur ich, der Rauch und der Schmerz, der nicht aufhört zu klopf’n.
Ich wollte uns retten, doch ich hab’ uns nur verlor’n,
In einer Stadt, die keine Liebe kennt, nur kalten Zorn.
(Hook)
Und ich drück’ auf Play, lass den Bass meinen Herzschlag kontrollier’n,
Will mich in der Melodie, im Echo und im Rausch verlier’n.
Keine Tränen mehr, nur noch Kälte unter meiner Haut,
Hab’ das Haus auf Sand gebaut, viel zu leise, viel zu laut.
Ja, ich bin weg, Dušo, such mich nicht im fahlen Licht,
Dieser Vibe ist alles, was mir heute Nacht das Herz nicht bricht.
(Outro)
Einfach nur weg…
Alles vernebelt.
Dušo.
(Spoken Word - fast geflüstert)
„Manchmal ist die Stille der einzige Ort, an dem ich dich nicht hören muss. Aber heute Nacht... heute Nacht ist sogar die Stille zu laut.“