Strophe 1
Ich hör’ sie reden über Liebe,
so als wär’s ein Märchen, das noch lebt.
Doch wenn ich um mich blicke,
seh’ ich nur Menschen, die sich selbst verweh’n.
Sie sagen große Worte,
doch keiner hält sie wirklich fest.
Alles wirkt wie leere Hüllen,
ein schönes Bild, das schnell zerfällt.
Pre-Refrain
Ich hab’ geglaubt, Liebe wär’ ein Ort,
doch ich fand nur Türen ohne Schloss.
Refrain
Und ich frag mich,
ob Liebe heute nur ein Schatten ist,
ein Echo, das man hört,
wenn man eigentlich allein ist.
Alle suchen Nähe,
doch keiner bleibt, wenn’s echt wird.
Vielleicht ist Liebe längst gegangen,
und keiner hat’s bemerkt.
Strophe 2
Man hält sich warm für eine Nacht,
doch niemand bleibt für einen Winter.
Man teilt den Körper, nicht das Herz,
und nennt das dann „Wir sind verbunden“.
Ich seh’ Paare, die nebeneinander schlafen,
aber Welten zwischen sich tragen.
Und wenn’s zerbricht,
sagen sie nur: „War halt nicht für immer gedacht.“
Pre-Refrain
Vielleicht ist Liebe nur ein Traum,
den man vergisst, wenn man zu früh aufwacht.
Refrain
Und ich frag mich,
ob Liebe heute nur ein Schatten ist,
ein Echo, das man hört,
wenn man eigentlich allein ist.
Alle suchen Nähe,
doch keiner bleibt, wenn’s echt wird.
Vielleicht ist Liebe längst gegangen,
und keiner hat’s bemerkt.
Bridge
Vielleicht bin ich die Letzte,
die noch glaubt, dass Liebe tragen kann.
Vielleicht halt’ ich fest an etwas,
das die Welt nicht mehr verstehen will.
Und trotzdem hoff’ ich,
dass irgendwo ein Herz noch schlägt,
das nicht aus Angst davonrennt,
wenn es meinen Namen trägt.
Refrain (sanfter, gebrochen)
Und ich frag mich,
ob Liebe heute nur ein Schatten ist…
Doch irgendwo in mir,
glimmt ein kleiner Funke Licht.
Vielleicht sucht Liebe selbst nach uns,
und geht verloren, wenn wir flieh’n.
Vielleicht war sie nie verschwunden —
nur wir waren nie dort, wo sie hinging.
Outro
Klaviersaiten singen leise,
und die Welt hält kurz ihr Schweigen an.
Liebe ist nicht tot,
sie wartet nur auf jemand, der sie tragen kann.