Kopf tief, Blick gerade, keine Zeit für Gelaber
Beat läuft langsam, doch die Gedanken sind schärfer
Ich red mit mir selbst, wenn die Stadt schläft
Weil nachts jede Wahrheit am lautesten lebt
Schritte auf Beton, Echo im Kopf
Zu viele Stimmen, doch ich hör nur den Takt
Alles gesehen, nicht alles gesagt
Manche Dinge bleiben, egal wie man fragt
Ich komm nicht für Ruhm, ich komm für den Moment
Wenn ein Satz dich trifft und du weißt, was er meint
Kein Glanz, kein Film, kein Fake-Licht
Nur Worte, die bleiben, auch wenn man sie bricht
Ich hab gelernt, leise ist oft viel mehr
Wer schreit, hat Angst, wer schweigt, ist schwer
Gedanken tief, wie ein Loch ohne Grund
Doch ich kletter raus mit jedem Vers im Mund
Nachtluft kalt, doch mein Kopf ist heiß
Zu viele Fragen, zu wenig Beweis
Ich lauf meinen Weg, auch wenn keiner ihn kennt
Weil am Ende nur zählt, wer sich selber nicht rennt
Kopf nickt mit, wenn der Bass mich trifft
Nicht weil’s Trend ist, sondern weil es sitzt
Jede Zeile ein Teil von mir
Kein Drehbuch, kein Plan, ich bin hier
Ich hab Fehler gemacht, ja, mehr als genug
Doch jeder davon hat mich weiter gebucht
Nicht nach oben, eher nach innen rein
Da wo man fällt, um echt zu sein
Manche reden von Liebe, doch meinen Besitz
Manche reden von Geld, doch kennen den Witz
Ich red von Nächten, die keiner sieht
Wo man kämpft, obwohl keiner zieht
Ich brauch kein Feuerwerk, kein Applaus
Wenn einer zuhört, reicht das aus
Hip Hop lebt nicht im Stream oder Chart
Sondern da, wo ein Satz dein Inneres packt
Ich geh weiter, auch wenn’s keiner merkt
Weil mein Kopf weiß, was mein Herz stärkt
Wenn der Beat endet, bleibt noch was steh’n
Ein Gedanke, den nur die Richtigen versteh’n