Neonregen auf dem Asphalt, Stadt schläft nie
Bass in der Brust, als ob mein Herz drum bittet, mich zu zieh’n
Dunkle Ecken, kalter Rauch, ich atme Sorgen aus
doch wenn der Beat mich trifft, fühlt sich die Welt wie Freiheit an
Sirenen in der Ferne, doch mein Kopf bleibt im Takt
jede Narbe eine Story, die der Rhythmus mir sagt
Träume schwer wie Beton, doch ich heb sie hoch
mit jedem neuen Vers, den ich ins Mikroloch tropf
Geld ist nur Papier, doch der Hunger ist real
ich jage nach dem Morgen durch ein endloses Spiel
Freunde werden Schatten, wenn die Nacht sich dreht
doch der Beat bleibt loyal, egal wie hart es auch geht
Lichter flackern wie Hoffnungen in der Dunkelheit
ich tanz mit meinen Dämonen bis der Himmel mir verzeiht
Trap in den Adern, Melancholie im Blick
doch aus dem Chaos form ich mir ein eigenes Glück
Jeder Schritt auf dem Pflaster klingt wie ein Drum
jede Lüge, die ich hör, macht mein Herz wieder stumm
doch die Musik schreit lauter als die Angst in mir
und für ein paar Minuten bin ich wirklich hier
Rauch steigt hoch wie Gedanken, die ich nicht mehr brauch
doch sie kleben an der Seele wie ein schwerer Hauch
Also lauf ich weiter, Beat führt meinen Weg
bis die Nacht mir irgendwann den Morgen übergibt