Die Uhr tickt leise, halb drei in der Nacht
Wieder kein Schlaf, nur Gedanken, die jagen
Die Decke erdrückt, die Mauern so kahl
Frag mich, wann ich das letzte Mal lachte, aus freier Wahl
Jahre sind's her, ein Nebel so dicht
Erinnerung tanzt, doch ich fang' sie nicht
War mal ein Lachen, ein Leuchten in mir
Doch wann ist es gegangen? Ich such' es hier
Wo bin ich falsch abgebogen, wo nahm ich den falschen Weg?
Hab so vieles gehabt, doch hab's nicht gepflegt
Die Stimmen von damals, sie rufen mich kaum
Jetzt bin ich allein in meinem dunklen Traum
Erinner' mich gut, die Anrufe kamen
Freunde, so viele, sie nannten meinen Namen
Wollten sich treffen, ein Bier oder zwei
Doch ich sagte zu oft: "Sorry, hab keine Zeit"
Hab's nicht gesehen, wie sie gingen, so leis'
Ein jeder Abschied, ein tiefer Riss
Jetzt ist die Stille, die mich hier umarmt
Und die Angst, dass mein Herz nie wieder erwärmt
Wo bin ich falsch abgebogen, wo nahm ich den falschen Weg?
Hab so vieles gehabt, doch hab's nicht gepflegt
Die Stimmen von damals, sie rufen mich kaum
Jetzt bin ich allein in meinem dunklen Traum
Die Furcht vor der Einsamkeit, sie frisst mich fast auf
Wird es nie eine Liebe geben, die mich aus diesem Lauf
Befreit und mir zeigt, dass das Leben mehr ist
Als nur ein Echo von dem, was du vermisst?
Gab es diesen einen Moment, diesen kurzen Blick?
Hätt ich was anders gesagt, oder nur einen Schritt
Anders getan? Und wär dann alles anders, jetzt?
Doch da ist ein Schimmer, ganz zart und ganz fern
Vielleicht ist es nie zu spät, um zu lern'n
Die Tür ist nicht zu, nur angelehnt noch
Ein Schritt nach vorn, ich versuch's einfach doch.
Vielleicht ist ein Morgen, ein neues Beginnen,
Ein Grund, wieder zu leben, und zu gewinnen.
Ich hoffe, diese Änderungen passen besser für dich!