Ein ewiger Wanderer, find' keine Ruh',
Mein Geist ein Uhrwerk, summt immerzu.
Jeder Schritt geplant, jede Tat erdacht,
Verloren in dem, was die Zukunft mir bracht'.
Und was gestern war, dreht sich im Kreis,
Ein nie enden wollender, kalter Eis.
Wenn der Tag sich neigt und die Stille mich fängt,
Dann tanzen Gedanken, ein ewiges Gezäng'.
Vergangenheit flüstert, Zukunft schreit leis',
Ein Strudel im Kopf, macht mich atemlos, weiß.
Schlaf, du ferne Insel, ich seh' dich nicht klar,
Gefangen im Jetzt, im Hier und im Haar.
Man spricht von Liebe, von Herzschlag und Glück,
Doch ich kenn's nur vom Hörensagen, Stück für Stück.
War ich jemals verliebt? Ein Gefühl so fremd,
Hab's nicht erkannt, wenn's mein Herz umklemmt.
Ich lieb' es, allein zu sein, doch hasse die Last,
Wenn Einsamkeit nagt und mich innerlich fasst.
Nie genug sein, dieser ständige Drang,
Ein Flüstern im Ohr, ein ewiger Gesang.
Die Angst vor dem Morgen, sie raubt mir den Sinn.
Was, wenn ich falle, wenn ich nicht mehr kann?
Verloren im Nichts, ein gebrochener Mann.
Doch manchmal, im Dunkel, ein leises Licht,
Ein kleiner Gedanke, der Sorgen zerbricht.
Vielleicht gibt es Halt, wo ich ihn nie sah,
Ein leiser Trost, der einfach da.
Die Tür steht vielleicht einen Spalt weit auf,
Für einen neuen, sanfteren Lauf.