Strophe 1]
’90 fiel die Mauer, ich fiel durchs System,
kam mit Hoffnung im Gepäck, suchte nur ein bisschen Leben.
Hinter mir der Krieg, vor mir neue Straßen,
doch hier lernte ich schnell – du musst Herkunft tragen wie Narben.
Mit 14 wollt’ ich schuften, mir den Traum erarbeiten,
doch sie sagten: „Junge, bleib still – Deutsche haben Vorrang, bleib bitte!“
Selbst an der Kasse bei Fastfood – kein Platz für mich,
hab’s nicht verstanden, dachte: Arbeit, das heilt mich.
[Refrain]
Ich kam mit Hoffnung, fand nur kalte Blicke,
doch Allah subhana wa ta’ala lenkte mich, gab mir neue Schritte.
Ich fiel tief, doch stand wieder auf,
heut’ bin ich frei, ein Unternehmer – schau.
Nichts hält mich mehr, ich kenn’ den Weg,
aus dem Schatten ins Licht, durch jedes Gefecht.
Und nach 30 Jahren hör ich dieselben Lieder,
doch ich bleib stark – ich fall nie wieder.
[Strophe 2]
Ich machte Schule, schloss mit Glanz und Stolz,
doch zweiundzwanzig Briefe sagten mir: „Wir woll’n dich nicht, mein Freund.“
Kein Licht, kein Ziel, kein Platz im System,
da lernt man schnell: Hoffnung tut manchmal weh.
Ich fiel in die Straßen, das schnelle Geld rief laut,
Frauen, Autos, Ruhm – doch trotzdem fühlte sich mein Leben so leer,
und das Leben war sinnlos, bis die Rechtleitung zu mir kam,
und ich begriff: Der Weg war nie Zufall, nur ein Teil vom Plan.
[Refrain]
Ich kam mit Hoffnung, fand nur kalte Blicke,
doch Allah lenkte mich, gab mir neue Schritte.
Ich fiel tief, doch stand wieder auf,
heut’ bin ich frei, ein Unternehmer – schau.
Nichts hält mich mehr, ich kenn’ den Weg,
aus dem Schatten ins Licht, durch jedes Gefecht.
Und nach 30 Jahren hör ich dieselben Lieder,
doch ich bleib stark – ich fall nie wieder.
[Bridge]
Sie sagen, wir seien das Problem der Zeit,
doch das Problem trägt Anzug, nennt sich „Politik und Macht“.
Ich sah die Masken, ich sah den Hass,
doch ich bleib der, der trotz allem lacht.
Denn mein Glaube gab mir Kraft, mein Wille meinen Thron,
ich bin der Beweis – aus Staub wächst Vision.
[Outro]
Heute steh ich hier, mit Narben als Kronen,
aus einem Flüchtling wurd’ ein Mann, der Visionen bewohnt.
Und wenn sie wieder sagen: „Die Fremden sind schuld“,
dann sag ich: „Schau mich an – ich bin das, was Geduld erschuf.“