[Intro]
[flüsternd] Wieder wach
Gleiche Decke
Gleicher Staub
Nur der Kopf
Wird lauter
[Verse 1]
Vier Uhr nachts
Decke starrt mich stumm zurück
Handy an
Handy aus
Keiner schreibt
Keiner drückt
Fotos in der Cloud
Dein Lachen brennt mir in die Haut
Ich red mit deinem Schatten
So als wärst du noch im Raum
Sag
Wie viel Schmerz
Passt in einen einzigen Brustkorb
Ich trag dein Namen
Wie ein Stein an jedem Luftzug
Freunde sagen
„Bruder
Irgendwann wird’s leicht“
Doch jeder neue Morgen
Fühlt sich an wie alter Scheiß
[Chorus]
Ich sitz allein in meinem schwarzen Zimmer
Zieh dich aus den Adern
Doch du klebst noch immer
Jede Narbe spricht
Doch du hörst mich nimmer
Einsamkeit wird größer
Ich werd immer schlimmer
Ich sitz allein in meinem schwarzen Zimmer
Reit auf meinen Tränen wie auf einer Welle
Schrei in jede Wand
Doch da ist nur Stille
Einsamkeit wird lauter
Ich werd immer leiser
[Verse 2]
Asche in der Tasse
Kalter Kaffee
Kaltes Herz
Deine Jacke hängt noch da
Wie ‘ne Mahnung an den Schmerz
Ich trag dein Duft
In jedem meiner Atemzüge
Du bist weg
Doch deine Geister haben Schlüssel
[low vocal register] Man
Ich hätt
So viel mehr sagen müssen
Statt zu schweigen
Und zu hoffen
Dass wir plötzlich passen
[Bruststimme] Jetzt ist „später“
Einfach nur ein leerer Satz
Wir war’n Feuer
Und ich steh im schwarzen Platz
[Chorus]
[Bridge]
[gebrochene Stimme] Wie lange noch
Bis ich dich nicht mehr such im Schlaf
Wie lange noch
Bis dein Name mich nicht bricht in zwei
Ich halt den Atem
Bis der Kopf kurz heller wird
Doch wenn ich loslass
Schlägt die Stille doppelt zurück
[ganz leise] Wenn du mich hörst
Irgendwo in diesem Lärm
Dann verrat mir
Wie man lernt
Ohne dich zu sein
[Chorus]