[Intro: Sanftes, emotionales Klavier, langsam und intim]
[Verse 1: Calm, reflective]
Ich habe vier Kinder.
Damals waren es acht kleine Hände und Füße.
Morgens Schuhe suchen, Jacken zu, ins Auto, weiter.
Es war laut. Es war voll.
Nicht alles perfekt – aber toll.
[Verse 2: Gentle, vulnerable]
Heute stehe ich an der Spüle mit einer Süßkartoffel in der Hand.
Links hält sie fest. Rechts soll schneiden.
Ein Messer. Ein Schäler. Doch meine rechte Hand macht nicht mehr mit.
Ich bin Rechtshänderin, doch die Kraft weg.
Ich kriege sie nicht geschält, nicht geschnippelt, nicht gewürfelt.
Ich stehe da und weiß: Es geht nicht mehr wie früher.
[Pre-Chorus: Rising emotion]
Mein Kopf weiß noch genau, wie das geht.
Aber meine Hand folgt nicht mehr, wie sie soll.
[Chorus: Emotional build, soft strings]
Man sieht mein Lächeln, nicht meine Tränen.
Man sieht mein Aussehen, nicht meine Schwächen.
„Dir geht es doch gut“, sagt ihr.
Ihr seht nur die Hülle. Nicht meinen Kampf.
Unsichtbar – für euch vielleicht. Doch für mich sichtbar.
[Verse 3: Stripped back, intimate]
Ein Pfannkuchen, mit Marmelade gefüllt.
Ein Stück ist geschnitten, doch die Kraft gestillt.
Dann wird die Gabel schwer, die Hand ganz matt.
Rechtshänderin – doch meine Seite platt.
Ich kann nicht mehr schneiden, der Druck vorbei.
Also esse ich mit der Hand, ganz still an meinem Fleck.
Ich sage nichts, ich schlucke es runter.
Mein Sohn lädt mich ein, er ist fröhlich und munter.
Ich sage „Nein“, nicht weil ich nicht will –
Sondern weil ich weiß: Ein Messer entlarvt mich still.
[Verse 4: Deeply emotional]
Mein Enkel hebt die Arme, er will zu mir rauf.
Er will getragen werden, ganz nah bei mir sein.
Doch ich bleibe sitzen, die Kraft so klein.
Ich kann nur sitzen, ich kann ihn nicht tragen.
Die Angst vor dem Fallen lässt mich verzagen.
Nicht aus Mangel an Liebe – ich liebe tief.
Ein Schmerz in mir drin, der nach Freiheit rief.
Ich will so gerne spielen, mich bewegen mit ihm.
Doch mein Körper gibt nach, wie in schlimmen Film.
Ich liebe so tief, ich kann es beschreiben,
Auch wenn ich gezwungen bin, sitzen zu bleiben.
[Bridge: Spoken, minimal piano, whisper]
In meiner Akte steht:
G fünf und dreißig Punkt eins null – gesichert.
F ein und fünfzig Punkt null – gesichert.
G ein und achtzig Punkt eins – rechts.
G ein und sechzig Punkt eins – gesichert.
Schubförmig. Spastisch. Chronisch.
Aber keine Zahl erzählt, wie schwer ein Messer werden kann.
[Verse 5: Warm, hopeful tone]
Bei all den Ausfällen ist da ein Mann, der bleibt.
„Hör auf.“ „Ich mach das.“ „Pass auf dich auf.“
Wenn er zur Nachtschicht geht, sagt er lächelnd: „Stell nichts an.“
Er holt mich morgens aus dem Bett. Die Hunde warten. Und ich stehe auf.
[Final Chorus: Strong emotional rise, hopeful]
Man sieht es nicht – aber ich spüre es.
Mein Kampf ist da. Meine Liebe ist da. Ich bin noch da.
Unsichtbar – für euch vielleicht. Für mich sichtbar.
Solange mich jemand braucht, stehe ich auf und kämpfe und bleibe dankbar.
[Outro: Soft piano fade]