Titel: Schwarzer Phönix
Strophe 1
Ich kämpf meine Kriege still in mir,
mit Kopfhörern und Melodien als Schild.
Sag nie, wenn’s brennt, wie sehr es friert,
weil ich niemandem zur Last fallen will.
Ich war der Halt, wenn alles fällt,
der, der bleibt, wenn keiner bleibt.
Hab mich selbst zu oft hinten angestellt,
bis mein eigenes Licht kaum noch scheint.
Pre-Chorus
Hab meine Narben gut versteckt,
unter Stärke, die man mir zuschreibt.
Doch jede Nacht hat mich geweckt
die Frage, wer für mich da bleibt.
Refrain
Ich bin ein ausgebrannter schwarzer Phönix,
Asche in den Flügeln, Rauch im Blick.
Bin nicht mehr der, der sich verbiegt für jeden,
ich geh jetzt ein Stück nur für mich zurück.
Kein Held mehr für fremde Schlachten,
kein Feuer, das nur für andere brennt.
Ich steh jetzt auf aus meinen eigenen Schatten,
bis ich mich selbst wieder kenn.
Strophe 2
Hab gelernt zu lächeln, wenn’s weh tut,
hab gelernt zu tragen, was mich bricht.
Alle sagen: „Du bist stark, dir geht’s gut“,
doch sie sehen mein Spiegelbild nicht.
Ich hab so oft Ja gesagt, wenn ich Nein meinte,
hab mich verloren in Loyalität.
Doch wer rettet den, der immer bleibt,
wenn er selbst untergeht?
Pre-Chorus
Jetzt hör ich endlich meine Stimme,
leise, aber sie lügt mich nicht an.
Sie sagt: „Du darfst auch müde sein,
du musst nicht alles alleine tragen.“
Refrain
Ich bin ein ausgebrannter schwarzer Phönix,
doch selbst aus Dunkelheit wird Glut.
Ich steh nicht mehr nur für andere gerade,
ich kämpf jetzt auch für mein eigenes Blut.
Kein Opfer mehr für falsche Rollen,
kein Licht, das sich selbst verbrennt.
Ich bau mich neu aus dem, was übrig ist,
bis ich mich selbst wieder kenn.
Bridge
Vielleicht flieg ich noch nicht,
vielleicht kriech ich erst aus der Asche raus.
Doch zum ersten Mal seit langer Zeit
fühlt sich dieser Weg wie meiner an
Letzter Refrain
Ich bin ein schwarzer Phönix im Werden,
nicht zerbrochen – nur neu gemacht.
Ich war für alle da auf dieser Erde,
jetzt bin ich für mich da…
und das gibt mir wieder Kraft