Strophe 1
Ich blicke in den Rückspiegel, die Straße zieht vorbei,
Im Radio läuft irgendwas, doch im Kopf bin ich nicht frei.
Hinter mir die Grenze, vor mir das graue Land,
Doch die Hälfte von mir steht noch immer in deiner Hand.
Ich sehe die Schilder, die Kilometer fliegen,
Doch mein Kopf ist noch bei dir im Bett geblieben.
Deine Küche, dein Kaffee, dein Blick über den Rand der Tasse –
Es ist verrückt, wie sehr ich diese Autobahn gerade hasse.
Strophe 2
Du sagst, die Kilometer drängen sich zwischen uns zwei,
Doch ich schwöre dir, ich fahr sie für uns im Flug vorbei.
Ja, ich kenne jetzt dein Lachen nicht mehr nur aus dem Chat,
Ich weiß, wie du atmest, wenn du einschläfst in deinem Bett.
Dieses eine Wochenende war kein Leben auf Zeit,
Es war der Startschuss für uns, für die Unendlichkeit.
Und ja, es war das erste Mal, dass wir uns richtig sahen,
Doch mein Herz hat keinen Zweifel, wir sind längst auf einer Bahn.
Refrain
Zwischen Deutschland und Holland liegt so viel Asphalt,
Ja, die Fahrt ist verdammt einsam und die Spur ist kalt.
Doch ich hab dein Herz nicht gestohlen, ich pass nur darauf auf,
Und ich nehm für uns jeden einzelnen Kilometer in Kauf.
Kein Schild an der Grenze, kein Stau und kein Raum
Trennt das, was wir sind – das ist Realität, kein Traum.
Strophe 3
Ich bin wieder zu Hause, mache die Wohnungstür auf,
Und die Stille schlägt mir entgegen, nimmt mir den Schnauf.
Beim Einkaufen pack ich automatisch für zwei Sachen ein,
Denn nach diesem Wochenende will ich nicht mehr alleine sein.
Ich vermisse das zufällige Streifen im Flur,
Deine Hand in meiner Hand, das Gefühl von Nähe pur.
Es ist seltsam, wie schnell ein "Ich" zu einem "Wir" mutiert,
Wie viel Leben in nur zwei Tagen mit dir passiert.
Bridge
Entfernung macht nichts kaputt, sie zeigt nur, was uns hält,
Du bist ab jetzt mein Lieblingsort auf dieser weiten Welt.
Lass die Sehnsucht ruhig brennen, lass sie ruhig schwer sein,
Sie ist der Beweis: Wir bilden uns das alles nicht ein.
Ich bin vielleicht gerade drüben auf der anderen Seite,
Doch ich schaue in dieselben Sterne, in dieselbe Weite.
Refrain
Zwischen Deutschland und Holland liegt so viel Asphalt,
Ja, die Fahrt ist verdammt einsam und die Spur ist kalt.
Doch ich hab dein Herz nicht gestohlen, ich pass nur darauf auf,
Und ich nehm für uns jeden einzelnen Kilometer in Kauf.
Kein Schild an der Grenze, kein Stau und kein Raum
Trennt das, was wir sind – das ist Realität, kein Traum.
Outro
Ich sitze hier, das Handy leuchtet auf, ich lese dein Wort,
Und im selben Moment wär ich am liebsten wieder dort.
Mach dir keine Sorgen, mein Herz sucht dich auch.
Zwischen Holland und Deutschland liegt gerade viel zu viel Raum…
Aber ich zähle schon die Stunden.
Bis ich wieder zu dir nach Hause komm.