[Verse 1]
Deine Tasse steht noch da
Kalter Kaffee
Leere Stühle
Unsre Bilder an der Wand
Tun so
Als wär noch alles gut
Ich red leis mit deinem Stuhl
Stell mir vor
Du hörst noch zu
Zwischen Staub und alten Plänen
Renn ich Kreise in mir selbst
[Chorus]
Ich glaub an uns aus Gewohnheit
An ein Wir
Das es nicht mehr gibt
Halte fest an toten Träumen
Bis mein Herz sich selber biegt
Zwischen Hoffnung
Zwischen Angst
Steh ich mitten im Verkehr
Wir war’n alles und sind nichts mehr
Zwischen uns nur Glas und Meer
[Verse 2]
Deine Jacke im Flur
Deine Nummer in meinem Kopf
Jedes Lachen von dir
Ist ein Messer in der Brust
Freunde sagen
Komm
Wir gehen
Doch ich bleib bei dir im Bild
Scroll mich durch die alten Nächte
Bis der Morgen mich verliert
[Chorus]
Ich glaub an uns aus Gewohnheit
An ein Wir
Das es nicht mehr gibt
Halte fest an toten Träumen
Bis mein Herz sich selber biegt
Zwischen Hoffnung
Zwischen Angst
Steh ich mitten im Verkehr
Wir war’n alles und sind nichts mehr
Zwischen uns nur Glas und Meer
[Bridge]
Ich lern wieder zu vertrauen
Doch mein Schatten trägt dein Kleid
Jeder Schritt ein kleines Wunder
Jeder Schritt ein bisschen Leid
Kann ich lachen
Ohne Lüge?
Kann ich weinen
Ohne dich?
Vielleicht find ich meine Freude
Irgendwann auch ohne Licht
[Chorus]
Ich glaub an uns aus Gewohnheit
An ein Wir
Das es nicht mehr gibt
Doch ein Teil von mir beginnt
Leise an mich selbst zu glaub’n
Zwischen Sehnsucht
Zwischen Schmerz
Wird mein Herz ganz langsam schwer
Wir war’n alles und sind nichts mehr
Doch vielleicht lern ich
Mich selbst zu find’n im Meer