(Strophe 1)
Ich wach auf, doch fühl mich leer
Kein Licht mehr in mir, kein Wiederkehr
Ein kalter Blick im Spiegelbild
Ein Herz, das schlägt – doch alles still
(Pre-Chorus)
Sie sagen, Leben sei ein Geschenk
Doch was, wenn meins in Schatten hängt?
Ich atme ein, ich atme aus
Doch find' den Weg nicht mehr nach Haus
(Chorus)
Verrückt, dass man sich tot fühlen kann
Obwohl das Herz noch schlagen kann
Ich leb' in mir wie in 'nem Grab
Ein stummer Schrei, den keiner sah
Verrückt, dass es noch weitergeht
Wenn innen drin die Zeit stillsteht
Ein Takt, der klingt, doch nicht mehr lebt
Obwohl es schlägt – obwohl es schlägt
(Strophe 2)
Die Welt zieht weiter, Tag für Tag
Ich lächle mit, obwohl ich's nicht mag
Ein Schauspiel auf der großen Bühnenwand
Und keiner sieht, was ich wirklich empfand
(Pre-Chorus)
Sie fragen nie, ob's wirklich geht
Und merken nicht, wie man vergeht
Ich schrei so laut, doch bleib allein
Gefangen tief in mir – aus Stein
(Chorus)
Verrückt, dass man sich tot fühlen kann
Obwohl das Herz noch schlagen kann
Ich leb' in mir wie in 'nem Grab
Ein stummer Schrei, den keiner sah
Verrückt, dass es noch weitergeht
Wenn innen drin die Zeit stillsteht
Ein Takt, der klingt, doch nicht mehr lebt
Obwohl es schlägt – obwohl es schlägt
(Bridge)
Doch irgendwo, vielleicht ganz leis
Gibt’s einen Ton, der Hoffnung heißt
Ein Flackern, kaum zu sehn im Licht
Doch vielleicht stirbt mein Herz ja nicht
(Letzter Chorus)
Verrückt, dass man sich tot fühlen kann
Doch irgendwann fang ich neu an
Ich leb' in mir, doch such den Pfad
Raus aus dem inneren Spagat
Verrückt, dass man zerbrechen kann
Und trotzdem neu beginnen kann
Ein Takt, der zittert, aber lebt
Weil es noch schlägt – weil es noch schlägt