(Strophe 1)
Ich hab ‘nen Kaktus auf dem Fensterbrett,
der ist stachelig und immer nett.
Red’ mit ihm, wenns keiner hört,
weil’s eh keinen andern stört.
Er sagt nicht viel, doch das passt schon so,
besser still als pseudo-loco.
Gieß ihn selten, lebt trotzdem weiter,
grün und stur – mein stiller Schreiter.
(Pre-Chorus)
Und wenn die Welt mal wieder schreit:
„Komm doch raus, sei doch bereit!“
Sag ich: „Nee, heut nicht, vielleicht…
Ich hab ’n Date mit meinem Begleiter.“
(Chorus)
Ich und mein Kaktus – beste Gesellschaft,
piekst zwar ein bisschen, doch hält, was er verspricht.
Ich und mein Kaktus – gegen den Rest der Welt,
wir sind allein, aber wenigstens ehrlich.
Yeah – ich und mein Kaktus.
(Strophe 2)
Hab’s versucht mit Menschen, war zu viel Drama,
zu viel Gelaber, zu wenig Karma.
Der Kaktus meckert einfach nie,
kein Ghosting, keine Ironie.
Manchmal frag’ ich ihn: „Bin ich zu schräg?“
Er schweigt, das ist sein cleverer Weg.
Nur ein kleiner Stachel in der Hand –
das ist sein stiller Widerstand.
(Pre-Chorus)
Und wenn die Welt mal wieder meint:
„Komm, pass dich an, das gehört sich so!“
Grins’ ich nur, sag leise bloß:
„Bin schon voll besetzt, adiós!“
(Chorus)
Ich und mein Kaktus – beste Gesellschaft,
piekst zwar ein bisschen, doch hält, was er verspricht.
Ich und mein Kaktus – gegen den Rest der Welt,
wir sind allein, aber wenigstens ehrlich.
Yeah – ich und mein Kaktus.
(Bridge)
(Gesprochen)
„Weißt du, manchmal denk ich,
die ganze Welt ist wie ‘ne vertrocknete Zimmerpflanze –
viel zu viel Drama, zu wenig Licht.
Mein Kaktus? Der lacht sich eins.
Still. Innerlich. Heimlich.“
(Pre-Chorus)
Und wenn die Welt mal wieder fragt:
„Willst du nicht mal raus, sei mal normal?“
Dann nick’ ich, sag: „Klar, total…
aber heut bleibt alles wie es war.“
(Final Chorus)
Ich und mein Kaktus – beste Gesellschaft,
piekst zwar ein bisschen, doch hält, was er verspricht.
Ich und mein Kaktus – gegen den Rest der Welt,
keine Freunde? Vielleicht… aber glücklich damit.
Yeah – ich und mein Kaktus.
Ich und mein Kaktus…
Nur ich… und mein Kaktus.