...
[(Intro – gesprochen, tief und rau)]
Yeah…
Der Tod hat viele Namen.
Bruder. Mutter. Freund.
Er kommt ohne Klopfen…
doch wenn er meinen Namen ruft,
hält er besser den Atem an.
[Strophe 1]
Ich hab Freunde unter kalter Erde,
Familie schläft im Lehm,
hab an Gräbern Whisky ausgeschenkt,
weil Tränen nichts mehr nehmen.
Der Teufel kennt mein Nummernschild,
der Sheriff kennt mein Gesicht,
doch ich fahr weiter durch die Nacht,
als gäb’s kein Morgenlicht.
Mein Vater sagte: „Junge, lauf,
bevor das Leben dich zerbricht.“
Ich blieb steh’n und sah dem Teufel
direkt in sein Gesicht.
Hab Narben wie alte Straßen,
jede führt zurück zu mir,
und wenn der Tod vor meiner Tür steht,
sag ich: „Komm rein – ich bin schon hier.“
[Refrain]
Der Tod nimmt Freunde,
der Tod nimmt Familie,
er nimmt die Besten viel zu früh.
Doch dieser Bastard kommt nicht an mich ran,
nein, dieser Bastard fürchtet mich.
Er hat seine Sense,
ich hab mein altes Herz,
er bringt die Dunkelheit –
ich bring ihm noch mehr Schmerz.
Der Tod nimmt Freunde,
der Tod nimmt Familie…
doch vor mir hat der Bastard Angst.
[Strophe 2]
Ich hab bei Mondlicht Särge gesehen,
hab Erde auf Namen geschmissen,
hab gelernt, dass Männer schweigen,
wenn sie jemanden vermissen.
Mein Bruder liegt sechs Fuß tief,
meine Mutter längst dahin,
und jedes Mal, wenn ich die Augen schließ,
hör ich ihre Stimmen im Wind.
Ich trink nicht, um zu vergessen,
ich trink, damit ich mich erinner’,
an jeden verdammten guten Mann,
der heute unter mir liegt.
Und wenn die Hölle mich erwartet,
soll sie verdammt nochmal warten,
ich hab noch Meilen auf der Straße
und Rechnungen mit dem Schicksal.
[Refrain]
Der Tod nimmt Freunde,
der Tod nimmt Familie,
er nimmt die Besten viel zu früh.
Doch dieser Bastard kommt nicht an mich ran,
nein, dieser Bastard fürchtet mich.
Er hat seine Sense,
ich hab mein altes Herz,
er bringt die Dunkelheit –
ich bring ihm noch mehr Schmerz.
Der Tod nimmt Freunde,
der Tod nimmt Familie…
doch vor mir hat der Bastard Angst.
[Bridge – langsam, fast geflüstert]
Vielleicht bin ich schon tot…
vielleicht war ich’s schon lang.
Vielleicht fahr ich diese Straße
nur noch, weil ich’s immer getan hab.
Doch solange dieser Motor läuft,
solange mein Herz noch schlägt,
soll der Tod schön Abstand halten –
denn ich bin der Mann, vor dem er wegläuft.
[Gitarrensolo – dreckig, langsam, Southern Blues]
[Finaler Refrain – brüllend]
Der Tod nimmt Freunde!
Der Tod nimmt Familie!
Er nimmt, was ihm gehört!
Doch wenn er meinen Namen ruft,
wird seine Stimme plötzlich still.
Er kann die Alten holen,
er kann die Jungen holen,
er kann meine ganze Welt begraben –
doch solange ich noch atme,
wird er mich nicht bekommen!
Der Tod nimmt Freunde,
der Tod nimmt Familie…
doch vor mir hat der Bastard Angst.
Ja, vor mir hat der Bastard Angst.
[(Outro – Motor startet)]
„Fahr zur Hölle, Tod…
ich hab noch nicht fertig gelebt.“
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