[Intro]
T-Minus:
Zehn...
Neun...
Acht. Die Silos öffnen sich...
Sieben...
Sechs. Die Vögel fallen tot vom Himmel...
Fünf...
Vier...
Drei. Initialzündung...
Zwei...
Eins...
NULL.
[Verse]
Der Himmel reißt wie schmutziges Tuch
Das Ende ist ein alter Fluch
Wir bauten uns den Gott aus Stahl
Aus Spaltung, Gier und tiefster Qual
In Silos tief im Schoß der Erde
Wuchs die schwarze Totenherde
Ein Fingerdruck, ein kurzer Klick
Es gibt kein Halten, kein Zurück
Die Luft wird flüssig, blau und heiß
Der Schweiß auf deiner Stirn wird Eis
Bevor das Fleisch vom Knochen weicht
Und kein Gebet den Himmel mehr erreicht!
[Pre-Chorus]
Seht ihr das Licht?
Es ist kein Morgenrot!
Es ist die Fackel!
Es ist der Tod!
Die Schatten brennen in den Stein
Wir werden alle Asche sein!
[Chorus]
Eins – Hier kommt die Sonne!
(Die Druckwelle bricht die Welt entzwei)
Zwei – Hier kommt die Sonne!
(Die Hitze macht uns alle gleich)
Drei – Sie ist der hellste Stern von allen
Vier – Und wird das Urteil über uns bringen!
Fünf – Hier kommt die Sonne!
(Das Augenlicht zerplatzt)
Sechs – Hier kommt die Sonne!
(Der Boden wird zu flüssigem Glas)
Sieben – Sie fegt die Städte aus der Zeit
Acht, neun – Die Sonne bringt die Ewigkeit!
[Verse]
Die Druckwelle frisst den Horizont
Kein Bunker, der sich jetzt noch lohnt
Häuser knicken ein wie Stroh
Wo ist dein Gott? Wo ist er – wo?
Die Lunge brennt beim letzten Hauch
Die Städte werden schwarz vor Rauch
Ich seh’ die Kinder im Feuer stehen
Sie können ihre eigenen Knochen sehen
Das Blut kocht in der Herzkammer
Kein Platz für Mitleid, Angst oder Jammer
Wir haben das Feuer vom Himmel geraubt
Und fest an unser Ende geglaubt!
[Bridge]
Atome tanzen, Kerne spalten
Niemand kann die Kraft mehr halten
Ein künstliches Gestirn erwacht
Und macht den Tag zur ewigen Nacht
RADIOAKTIVES ABENDMAHL!
FRISS DAS URAN!
FRISS DEN STAHL!
Das Mark schmilzt in den Wirbeln ein
Nichts wird von uns übrig sein!
[Verse]
Der schwarze Regen fällt nun nieder
Er wäscht uns fort, er bricht die Glieder
Verätzte Haut hängt in den Fetzen
Wir müssen uns an den Abgrund setzen
Die Vögel sind im Flug verglüht
Ein schwarzes Blatt am Lebenslied
Kein Schrei dringt durch die Feuerwand
Ein aschegraues, leeres Land
Die Uhren blieben alle stehen
Wir wollten diese Sonne sehen
Nun brennt sie uns die Seelen aus
Kein Weg zurück, kein Weg nach Haus!
[Chorus]
Eins – Hier kommt die Sonne!
Zwei – Hier kommt die Sonne!
Drei – Sie ist der hellste Stern von allen
Vier – Und wird die Welt in Trümmer krallen!
Fünf – Hier kommt die Sonne!
Sechs – Hier kommt die Sonne!
Sieben – Sie ist das Ende jeder Pracht
Acht, neun – Die Sonne brennt in tiefster Nacht!
[Bridge]
Siehst du die Schatten an der Wand?
Das war einmal eine Menschenhand.
Siehst du den Staub auf deinem Kleid?
Das ist die Asche unserer Zeit.
Kein Grab, kein Kreuz, kein Denkmal steht
Wenn dieser Wind erst einmal weht
Die Sonne ist nun unser Herr
Das Land ist tot, das Herz ist leer!
[Male Vocal]
[Female Vocal]
[Verse]
Der Feuerball, ein böser Schlund
Verschlingt den ganzen scherben grund
Ozeane kochen auf
Das Schicksal nimmt nun seinen Lauf
Keine Politik, keine Religion
Nur die nukleare Endstation
Wir sind das Licht, wir sind der Brand
Wir haben uns selbst aus der Welt verbannt
Die Sonne lacht mit heißem Mund
Und reißt uns alle in den Grund!
[Outro]
Eins... Die Sonne brennt.
Zwei... Das Fleisch ist weg.
Drei... Der Himmel schwarz.
Vier... Nur Staub und Dreck.
Fünf...
Sechs...
Sieben...
Acht...
Neun...
Der atom pilz steigt empor und dass licht lein geht......
AUS.