Er schaut zurück
Auf eine zerbrochene Kindheit
Voller Hass, voller Missbrauch
Aber Hilfe bekam er nie
Er las die letzte Mail und es hieß
Wir haben keinen Therapieplatz für sie
Der Fall war dann nicht mehr tief
Als er seine Finger von den Drogen nicht ließ
Er konsumierte sich in eine Scheinwelt
Eine Welt wo alles leicht war
Eine Welt ohne den inneren Schmerz
Es war ein Ort der Geborgenheit
Für Therapie, gab es nur absagen
Er wartet schon über ein halbes Jahr
Doch er konnte schon viel länger nicht mehr
Jeden Tag zu überleben fiel ihm schwer
Auf dem Schulhof wurde er verprügelt
Zu Hause wartete dann der Missbrauch
Die Hilfestellen versagten
Und alle anderen schauten nur weg
Für jeden anderen war er der verrückte
Aber dies war eigentlich sein letzter Hilfeschrei
Doch niemand verstand, niemand hat es erkannt
Im Inneren war er mental schwer krank
Er konsumierte sich in eine Scheinwelt
Eine Welt wo alles leicht war
Eine Welt ohne den inneren Schmerz
Es war ein Ort der Geborgenheit
Aber der Tag kam
Er lebte schon eigentlich in Isolation
Da nahm ihm jemand an die Hand
Es war jemand, der ihn endlich mal verstand
Er klammerte sich an diese Person
Diese Person war sein Leuchtturm im Dunkeln
Der Anker im chaotischen Sturm
Es war jemand der ihn nicht aufgab
Aber trotzdem konsumierte er sich in eine Scheinwelt
Eine Welt wo alles leicht war
Eine Welt ohne den inneren Schmerz
Es war ein Ort der Geborgenheit
An diesem Ort war er gefangen
Aber die Person blieb trotzdem da
Diese Person hörte ihm zu
Auch wenn er in seine Scheinwelt verschwand
Diese Person hilt trotzdem fest seine Hand
Diese Person blieb da, auch wo alle Hoffnung schwand
Dafür war er sehr dankbar
Auch wenn er es nicht zeigen konnte
Diese Person war da
Als er zu den Sternen ging
Diese Person verlor dann nur noch einen Satz
Jetzt bist du endlich frei von deinen Dämonen
Und auf dem Grabstein stand
Er ist gegangen
Es war aber aber nicht seine Entscheidung
Es war seine Krankheit