(Strophe 1)
Ein Schatten zieht herauf, verschlingt das Licht,
der Mond erbleicht, die Sterne weichen dicht.
In finstren Tiefen, wo das Böse thront,
erklingt der Ruf, der durch die Nacht ertont.
Heerscharen steigen auf, aus Feuer und Rauch,
geboren aus Chaos, aus des Hasses Bauch.
Der dunkle Fürst, sein Zeichen flammt,
die Welt erzittert, die Zeit verdammt.
(Refrain)
Herr der Finsternis, dein Reich aus Nacht,
du regierst mit Feuer, mit eiserner Macht.
Die Dämonen marschieren, dein Wille befiehlt,
das Licht wird erlöschen, die Welt ist versiegelt.
(Strophe 2)
Die Erde bebt, der Himmel brennt,
das Schicksal wendet sich, der Untergang kennt.
Mit schwarzen Flügeln, aus Schatten gesponnen,
ziehen die Legionen, der Krieg hat begonnen.
Kein Held, kein Retter, kein göttliches Licht,
nur Dunkelheit, die jede Hoffnung bricht.
Die Mächte des Bösen, sie tanzen im Kreis,
in ihrer Mitte: der Herr der Finsternis speist.
(Refrain)
Herr der Finsternis, dein Reich aus Nacht,
du regierst mit Feuer, mit eiserner Macht.
Die Dämonen marschieren, dein Wille befiehlt,
das Licht wird erlöschen, die Welt ist versiegelt.
(Bridge)
Doch tief in der Stille, ein Flüstern ertönt,
ein alter Glaube, der längst verschönt.
Ein Funken des Lichts, im Herzen versteckt,
der Dunkelheit trotzt, sich niemals versteckt.
(Refrain - Variiert)
Herr der Finsternis, dein Reich mag vergehn,
denn wo Schatten fallen, wird Licht auferstehn.
Die Dämonen verstummen, dein Griff löst sich auf,
das ewige Dunkel erliegt seinem Lauf.
(Outro)
Der Schatten weicht, der Sturm zieht fort,
die Dunkelheit schwindet an diesem Ort.
Doch tief in den Tiefen, wo das Böse lacht,
ruht er – der Herr – und wartet auf die Nacht.