Verse 1]
Angst flüstert leise
wie der Wind vor dem Sturm
Sie lebt in meinem Atem
zittert tief in mir herum
Legt sich wie Nebel
auf mein offenes Herz
still und schwer
doch nicht verkehrt
[Pre-Chorus]
Ich halt sie aus,
ich lass sie sein
Denn irgendwo in ihrem Schweigen
liegt ein kleiner Schrei nach Sein
[Chorus]
Angst braucht Mut,
um nicht zu frieren
Mut braucht Angst,
um nicht zu erfrieren
Zusammen sind sie
mein Gleichgewicht
Mein erster Schritt
ins neue Licht
[Verse 2]
Mut kommt langsam,
ohne Glanz, ohne Show
Ein Wimpernschlag im Chaos
ein stiller Held im Nirgendwo
Er lebt im Weiteratmen,
wenn die Brust sich eng anfühlt
In jedem Nein, das trotzdem zählt
[Pre-Chorus]
Ich trag sie beide,
und sie tragen mich
Der eine führt mich durch das Dunkel,
der andre zeigt mir mein Gesicht
[Chorus]
Angst braucht Mut,
um nicht zu schweigen
Mut braucht Angst,
um zu begreifen
Gemeinsam schlagen
sie den Takt
der mich zum Leben
wachgemacht
[Bridge]
Nur wer Angst kennt,
kennt die Tiefe
Nur wer Mut wagt,
lernt zu fliegen
Nur wer fällt,
kann auch stehen
Nur wer lebt,
wird weitergehen
[Final Chorus]
Angst braucht Mut,
und Mut braucht Angst
Sie tanzen still
in meiner Brust
Und jeder Schritt,
den ich heut geh –
ist der Beweis:
Ich bleib, ich leb.