Angst flüstert.
Leise,
wie der Wind vor dem Sturm.
Sie zittert in den Knochen,
legt sich um das Herz
wie Nebel über Morgengras.
Doch Mut,
dieser leise Gefährte,
kommt nicht laut,
kommt nicht groß.
Er kommt im Atemzug,
der trotz allem weitergeht.
Angst braucht Mut,
um nicht zu erstarren.
Mut braucht Angst,
um nicht zu verglühen.
Gemeinsam sind sie
der Pulsschlag des Lebens.
Der erste Schritt,
wenn der Boden bebt.
Das offene Herz,
trotz verletzlicher Haut.
Denn nur wer Angst kennt,
kann Tiefe fühlen.
Und nur wer Mut wagt,
lernt zu lieben,
zu leben,
zu gehen.