Strophe 1)
Ich bin nicht dein Lückenbüßer,
nicht das Pflaster auf deinem Stolz.
Nicht die Stimme in der Leitung,
wenn dir wieder alles entgleist.
Ich bin kein Notfallknopf,
keine Garantie auf Trost.
Ich bin nicht da,
nur weil du’s gerade brauchst.
(Pre-Refrain)
Wenn du mich nur rufst,
wenn’s bei dir kracht,
dann ruf den Sturm –
aber nicht mich.
(Refrain)
Ich bin nicht deine Puppe,
die funktioniert, wie du’s brauchst.
Nicht auf Abruf, nicht auf Knopfdruck,
nicht gefügig, nicht im Tausch.
Ich bin nicht dein Seelendröster,
für die Nächte ohne Licht.
Ich bin nicht dein Fels in der Brandung –
wenn du’s für mich nie bist.
(Strophe 2)
Ich bin nicht dein Nebenbei,
nicht der Schatten deiner Pläne.
Nicht die Option,
die du ziehst, wenn du sonst nichts hast.
Ich war zu oft verständnisvoll
für deinen Mangel an Rückgrat.
Aber heute sag ich:
So nicht.
(Pre-Refrain)
Wenn du nur Nähe willst,
aber keine Tiefe –
dann such dir ein Echo,
aber nicht mein Herz.
(Refrain)
Ich bin nicht deine Puppe,
die funktioniert, wie du’s brauchst.
Nicht auf Abruf, nicht auf Knopfdruck,
nicht gefügig, nicht im Tausch.
Ich bin nicht dein Seelendröster,
für die Nächte ohne Licht.
Ich bin nicht dein Fels in der Brandung –
wenn du’s für mich nie bist.
(Bridge – gesprochen)
Ich bin kein Platzhalter
für das, was du nie lernen wolltest.
Ich bin keine Lösung
für deine alten Fragen.
Ich bin ich –
und ich geh lieber allein,
als immer wieder in deine Leere.
(Letzter Refrain – ruhig, fast trotzig)
Ich bin nicht dein Ersatzteil.
Nicht dein Trostsystem.
Ich bin nicht dein Lichtschalter.
Ich bin kein „Vielleicht“.
Ich bin echt.
Und ich bin raus.