[Verse 1]
Im Schrank aus altem Holz
Stehn Puppen ohne Namen
Mit Porzellan im Blick
Und Fäden in den Armen
Ich zähl die Risse nach
Am Lack auf ihren Wangen
Ein jeder trägt den Abdruck
Von dem, was wir verlangen
[Pre-Chorus]
Du sagst: Sei still, sei brav
Doch deine Hände zittern
Ich hör im leeren Haus
Die kleinen Gelenke knirschen
[Chorus]
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Damit kein fremder Mund mehr lacht
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Bis Ruhe durch die Zimmer kracht
Kein Blick bleibt auf mir liegen
Kein Urteil bleibt im Staub
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Und trag die Fäden hinaus
[Verse 2]
Im Keller tropft das Wasser
Auf Samt und ausgebleichte Kleider
Die Schere wird zum Schlüssel
Die Tür fällt hinter mir weiter
Ein Knopf rollt unters Regal
Ein Auge bleibt zerbrochen
Ich lasse alle Masken
Dort, wo sie einst gesprochen
[Pre-Chorus]
Du sagst: Sei still, sei brav
Doch ich kann dich nicht hören
Der rote Faden reißt
Und nichts wird mich mehr führen
[Chorus]
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Damit kein fremder Mund mehr lacht
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Bis Ruhe durch die Zimmer kracht
Kein Blick bleibt auf mir liegen
Kein Urteil bleibt im Staub
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Und trag die Fäden hinaus
[Bridge]
Vielleicht war ich die Puppe
Vielleicht warst du der Draht
Vielleicht sind wir nur Hände
In einem fremden Staat
Doch wenn der Vorhang fällt
Und keiner Namen kennt
Dann bleibt von jeder Lüge
Nur Holz, das langsam brennt
[Final Chorus]
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Der Morgen findet keinen Thron
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Und schneide jeden Faden schon
Kein Blick bleibt auf mir liegen
Kein Urteil bleibt im Staub
Ich reiße den Puppen die Köpfe ab
Jetzt trag ich mich hinaus
[Outro]
Im Schrank aus altem Holz
Bleibt nur der leere Raum
Kein Faden hält mich fest
Kein Mund erzählt den Traum