Strophe 1
Ich mach das Radio an, noch halb im Schlaf,
und schon liegt die Welt wieder schwer im Raum.
Ein Krieg, ein Anschlag, einer, der nicht mehr kann,
und irgendwo brennt schon wieder ein Traum.
Dann reden sie über Zahlen und Grenzen,
über Macht und wer am Ende gewinnt.
Und während wir versuchen, das alles zu verstehen,
vergessen wir fast, wie schön wir hier sind.
Pre-Chorus
Vielleicht sind wir zu laut geworden,
um das Leise noch zu hören.
Vielleicht müssen wir uns selber
wieder ein bisschen mehr gehören.
Refrain
Wir brauchen mehr Sonne in den Tagen,
mehr „Komm, wir gehen raus“ statt „Was ist passiert?“
Mehr Menschen, die sich wirklich wieder fragen,
was uns verbindet und nicht, was uns separiert.
Wir können die Welt nicht heute reparieren,
doch wir können anfangen, sie anders zu sehen.
Vielleicht reicht manchmal ein kleines Lächeln,
damit zwei Menschen wieder nebeneinander stehen.
Strophe 2
Auf dem Handy die nächste Schlagzeile,
noch bevor der Kaffee fertig ist.
Wir wissen alles über jeden Konflikt,
aber kaum noch, wie der Nachbar heißt.
Wir diskutieren uns durch jede Wahrheit,
jeder hat sein eigenes Recht.
Und irgendwo zwischen all den Fronten
wird aus einem „Wir“ ein „Du gegen mich“.
Pre-Chorus
Vielleicht müssen wir nicht immer
wissen, wer hier schuld daran ist.
Vielleicht ist es schon ein Anfang,
wenn man einfach wieder Mensch ist.
Refrain
Wir brauchen mehr Sonne in den Tagen,
mehr „Komm, wir gehen raus“ statt „Was ist passiert?“
Mehr Menschen, die sich wirklich wieder fragen,
was uns verbindet und nicht, was uns separiert.
Wir können die Welt nicht heute reparieren,
doch wir können anfangen, sie anders zu sehen.
Vielleicht reicht manchmal ein kleines Lächeln,
damit zwei Menschen wieder nebeneinander stehen.
Bridge
Lasst uns wieder irgendwo sitzen,
ohne dass es einen Grund dafür braucht.
Lasst uns tanzen, bis wir müde sind,
und lachen, bis uns der Bauch weh tut.
Lasst uns nicht vergessen,
dass das Leben auch noch anders klingt.
Denn wenn wir nur noch auf das Dunkle schauen,
merken wir irgendwann nicht mehr,
wie hell es eigentlich ist.
Letzter Refrain
Wir brauchen mehr Sonne in den Tagen,
mehr offene Türen und weniger „Nein“.
Mehr Hände, die sich einfach wieder tragen,
mehr „Komm, wir schaffen das“ statt „Ich bleib allein“.
Wir können die Welt nicht heute reparieren,
aber vielleicht können wir bei uns beginnen.
Ein bisschen mehr Nähe, ein bisschen mehr Mut,
ein bisschen mehr Leben –
und ein bisschen mehr Sonne
für uns alle darin.
Outro
Ich mach das Radio aus, geh vor die Tür,
die Sonne steht genau über mir.
Und für einen Moment ist alles ganz still - vielleicht ist das der Anfang, den ich für uns alle will.