[Strophe 1]
Ich stand im Flur, die Tür war zu
Eure Stimmen wurden leiser, Stück für Stück
Ich war zehn und hab’s schon damals gewusst
Ich bin hier – doch ich gehöre nicht zurück
Kein Arm, der mich hielt, wenn die Nächte schrien
Kein „Ich hab dich lieb“, kein Gute-Nacht-Gefühl
Nur Schweigen, das schwerer wog als jeder Stein
Und ein Junge, der lernt: Liebe ist nicht real
[Pre-Chorus]
Ich hab gesucht in fremden Augen nach Licht
Hab alles gegeben – bekam nur Gesicht
[Refrain]
Nie genug für euch, nie genug für irgendwen
Hab mein Herz auf den Knien, doch es nimmt keiner an
Ich wollte nur ein Zuhause, ein einziges Mal
Stattdessen werd ich wieder unsichtbar, wieder einmal
Oh-oh-oh… ich schreie stumm in die Nacht hinein
Wird mich jemals jemand wirklich nach Hause zieh’n?
[Strophe 2]
Die Jahre rennen, ich werd’ immer noch der Kleine
Der wartet, dass jemand sagt: „Bleib, du bist mein“
Doch Türen schließen sich, bevor ich anklopfen kann
Und jedes „Vielleicht morgen“ frisst ein Stück mehr von mir an
Ich hab gelächelt, bis meine Mundwinkel bluten
Hab „Es ist okay“ gesagt, bis ich’s selber geglaubt
Doch tief drin stirbt immer noch das Kind, das gerufen
Und keiner hat je geantwortet – kein einziger Laut
[Pre-Chorus]
Ich trag die Narben wie Orden aus einer verlor’nen Schlacht
Und frag mich jede Nacht: Was hab ich falsch gemacht?
[Refrain]
Nie genug für euch, nie genug für irgendwen
Hab mein Herz in den Händen – es schlägt für niemanden
Ich wollte nur Liebe, so einfach und klar
Doch sie war immer woanders, nur niemals da
Oh-oh-oh… ich fall und fall und fall hinein
In die Stille, die sagt: Du bleibst allein
[Bridge – leiser, dann explodierend]
Und wenn ich heute sterbe – wer weint dann um mich?
Wird jemand mein Namensschild lesen und sich erinnern?
Oder war ich nur ein Schatten, der keiner wirklich sieht
… ein Junge, der liebte – und keiner liebte zurück
[Finaler Refrain – voller Gänsehaut-Power]
Nie genug für euch… doch ich geb nicht mehr auf
Ich nehm mein gebrochenes Herz und bau mir ein neues Haus
Vielleicht find ich eines Tages jemanden, der bleibt
Der sagt: „Du bist genug“ – und mich endlich begreift
Oh-oh-oh… bis dahin trag ich das Licht allein
Für den Jungen von damals – ich lass ihn nie mehr allein
(leiser Outro)
… nie mehr allein …