(Intro)
(Die tiefe, melancholische Moll-Melodie setzt ein. Ein schwerer, düsterer Chor summt die weltbekannte Hook. Der Beat droppt extrem schleppend und dreckig.)
(Refrain – Gänsehaut-Chor, hoch und klagend)
Wir wandern durch ein Tal, das im Nebel versinkt,
Wo der Wind auf den Höhen seine Lieder singt.
Vier Zeiten, ein Revier, und der Boden ist heiß,
Doch wir zahlen für das Leben hier den bitteren Preis.
Ja, wir leben in ’nem Eifeler Paradies,
Wo der Winter dir die Tränen in den Augen gefriert.
Ein Paradies aus Schiefer und Stein,
Hier oben bist du König oder ganz allein.
(Strophe 1 – Deep, direkt und im präzisen Rhythmus gesprochen)
Schau dir den Frühling an, das Eis auf den Maaren bricht auf,
Das Eifeler Gold bricht sich Bahn, nimmt metallisch den Lauf.
Der Ginster explodiert, giftgelb auf den Hügeln im Wind,
Ein harter Kontrast für ein rau geborenes Kind.
Dann drückt der Sommer rein, die Luft auf dem Asphalt glüht,
Wenn die Sonne gnadenlos den nackten Vulkanstein verbrüht.
Das Wasser steht tiefblau, spiegelt die Wälder so stumm,
Du stehst ganz oben am Hang und fragst dich nicht mehr, warum.
(Refrain – Gänsehaut-Chor, hoch und klagend)
Wir wandern durch ein Tal, das im Nebel versinkt,
Wo der Wind auf den Höhen seine Lieder singt...
(Strophe 2 – Die Stimme wird rauer, der Beat bleibt unbarmherzig schwer)
Der Wind dreht im Kreis, der Herbst bringt die eigentliche Pracht,
Wenn der Nebel die Täler von Monschau im Dunkeln bewacht.
Die Hirschbrunft hallt durchs Holz, markerschütternd und wild,
Ein dreckiges, ehrliches, absolut gewaltiges Bild.
Und dann der Winter, Mann, die Kälte schneidet dir ins Gesicht,
Das Hohe Venn versinkt im Schnee, es gibt kein falsches Licht.
Die Wälder stehen schwarz und stumm unter weißer Last,
Hier drückt die Stille aufs Ohr, weil du kein Mitleid hast.
(Outro)
(Der schwere G-Funk-Bass pumpt weiter. Der Chor summt die Melodie leise runter. Die Geigen ziehen sich dramatisch in die Länge.)
Vier Zeiten. Ein Boden.
Glaub mir, hier oben kriegst du nichts geschenkt.
(Beat bricht abrupt ab auf dem letzten Snare-Schlag)