[Verse 1]
Ich wach auf, Staub im Haar
Fenster blind, der Himmel nah
Auf dem Dach, die Kinder zählen
Neue Risse in den Wänden der Seelen
[Verse 2]
Deine Hand, sie zittert leis
Fotos in der Jacke, alter Kreis
Straßenschild halb in der Erde
Flüstert Namen, die ich nicht vergesse werde
[Pre-Chorus]
Sag, wie viel kann ein Herz noch tragen
Wenn selbst die Uhren still nur klagen
In jeder Pause nach dem Knall
Hör ich mein altes Leben fallen
[Chorus]
Zwischen Trümmern wachsen Träume
Auch wenn alles brennt, wir geh’n nicht weg
Jede Wunde schreibt die Räume
In ein Morgen, das uns wieder weckt
Wir sind mehr als unser Schmerz
Mehr als Stacheldraht ums Herz
Zwischen Trümmern wachsen Träume
und wir halten sie fest
[Verse 3]
[low vocal register, soft rap]
Ich hab gelernt, mit Schatten zu verhandeln
Mit leerem Kühlschrank, Nächten ohne Handlung
Doch in deiner Stimme liegt ein ganzes Land
Wenn du lachst, fällt der Staub aus meiner Hand
[Verse 4]
[female vocals, airy]
Meine Oma näht aus Fetzen Fahnen
Nicht aus Hass, nur aus alten Ahnen
Jeder Stich ein stilles „Bleib“
Wenn die Welt uns wieder überschreibt
[Pre-Chorus]
Sag, wie viel kann ein Herz noch tragen
Wenn selbst die Ufer nichts mehr sagen
Doch in der Stille vor dem Knall
Halt ich mich an deinem Blick fest, noch einmal
[Chorus]
[Bridge]
[whispered vocals]
Wer sieht die Tränen in der Nacht
Wenn keiner über uns mehr wacht
[full voice, harmonies]
Doch wir erzählen, was hier war
Bis jede Mauer wird durchschaubar
[Chorus]