[Verse 1]
Du steigst in denselben Zug wie ich
Jeden Morgen
Gleiche Tür
Gleiche Zeit
Dein Blick streift mich
Rutscht vorbei
Als wäre ich Luft
Die an dir bleibt
Ich kenn deine Falten um den Mund
Hab mir tausend Wörter ausgedacht
[leise weibliche Stimme]
Doch meine Stimme bleibt im Hals
Ein stummer Ruf durch jede Nacht
[Chorus]
Unsichtbar bei dir
Nur ein Schatten in der Menge
Ich steh neben dir
Doch du träumst mich nur im Dunkeln
Unsre Hände so nah
Doch sie finden sich nie
Unsre Liebe
Lebt in Träumen
Nicht in dir
[Verse 2]
Du lachst über irgendetwas leis
Ich stell mir vor
Es wär mit mir
Baue Welten aus dem Was-wäre-wenn
Und verliere mich darin bei dir
[weibliche Stimme führt]
In Gedanken streifst du meine Haut
Wir gehn heim
Als wären wir ein Paar
Dann klingelt mein Wecker
Bild zerbricht
Dein Platz im Traum bleibt leer und klar
[Chorus]
[Bridge]
[flüsternde Doppelstimme]
Vielleicht bist du besser als Gedanke
Vielleicht wär die Wahrheit viel zu schwer
Vielleicht reicht es
Dass ich dich erfahre
Als ferne Wärme
Nie mehr
[Violine zieht lange Töne]
[low vocal register]
Du bleibst der Fremde
Den ich kenne
Der mir nah ist und doch flieht
Ich trag dich heimlich wie ein Geheimnis
Das nur in meinem Schlaf geschieht
[Chorus]