[Verse]
Worte, die ersticken im digitalen Rauch
Gedanken, die verblassen, wie Schatten im Bauch
Polarisierung, ein Spalt durch die Mitte
Gesetze sind da, doch die Stimme tritt Schritte
Zunge schwer, wie Ketten aus Stahl
Meinungen in der Tasche, verborgen, fatal
Ein Blick genügt, ein Klick, ein Shitstorm entfacht
Der Raum wird eng, Meinungsfreiheit verkracht
[Chorus]
Das Schweigen wächst, der Mut verkümmert
Ein Echo hallt, doch alles verstümmert
Die Freiheit bleibt, doch keiner spricht
Die Angst regiert, ein unsichtbares Licht
[Verse 2]
Filterblasen, die uns voneinander trennen
Algorithmen, die bestimmen, wen wir kennen
Das Netz ein Labyrinth aus Masken und Lügen
Die Wahrheit liegt da, doch wir wagen’s nicht, sie zu fügen
Gesichter gesenkt, Kommentare wie Messer
Die Angst vor dem Urteil, sie wiegt immer besser
Was ist geblieben von dem offenen Raum?
Ein Käfig aus Schweigen, ein verlorener Traum
[Chorus]
Das Schweigen wächst, der Mut verkümmert
Ein Echo hallt, doch alles verstümmert
Die Freiheit bleibt, doch keiner spricht
Die Angst regiert, ein unsichtbares Licht