Strophe 1
I fahr mit’m Pick-up durch’s Isartoi,
da Himmi is weit, i bin narrisch alloi.
Im Radio dudelt a oids Country-Liad,
des mi glei wieda zu dir oweziagt.
De Wiesen san grian, de Küah san stad,
mei Herz is schwer wia a nasser Kloabat.
Du host g’sagt: „Bua, i muaß jetz geh“,
seitdem frog i mi jed’n Dog, wo i steh.
Refrain
Zwischen Alm und Highwoi bleib i steh,
mit’m Huat in da Hand und’m Weh im G’seh.
I sing mei Liad in d’finsdre Nocht nei,
Country im Bluat – und boarisch dabei.
Heast, mei Dirndl, hearst mi no ruf’n?
I dad all’s gem, bloß wieda bei dir zum Schlofn.
Strophe 2
De Gitar’n liegt hint’n, Sait’n scho rostig,
wia mei Träum – a weng schief, oba trotzig.
Nashville? Pfiat di – brauch i fei ned,
mei Dahoam is do, wo mei Herz si festbeißt und hält.
Im Wirtshaus huck i bei zwoa, drei Hoibe,
de Spezln sogn: „Reiß di zamm, Bua, bleib gscheid.“
Oba wann’s stad wird und’s Liachtl ausgengan,
spür i di stärker ois jed’n Dog, den ganzen verdammten.
Refrain
Zwischen Alm und Highwoi bleib i steh,
mit’m Staub auf de Stiefl und’m Kloß im Weh.
I sing mei Liad in d’finsdre Nocht nei,
Country im Bluat – und boarisch dabei.
Heast, mei Dirndl, hearst mi no ruf’n?
I dad all’s gem, bloß wieda bei dir zum Schlofn.
Bridge
Wenn mi oana frogd: „Sag, wo g’hörst hi?“,
sag i: „Do, wo’s Herz brennt – und wo d’Liab is.“
Egal ob Texas, Minga oder Land,
a ehrliche Liab hod überall densöbn Stand.
Letzta Refrain
Zwischen Alm und Highwoi fahr i weiter,
mei Angst bleibt z’ruck, mei Herz werd leichter.
I sing mei Liad, bis da Morg’n lacht,
weil wahre Liab net einfach so vergeht über Nocht.
Und wannst mi hearst, irgendwo ganz weit,
denk dran: Dein Bua steht no allzeit bereit.