Zwischen den Schatten
Strophe 1
Ich hab Straßen aus Regen gezählt,
jede Nacht hat mein Herz still gequält.
Zu viele Namen im Rauch verloren,
zu viele Träume halb neu geboren.
Und die Fenster der Stadt waren leer,
doch ich trug noch ein Licht in mir her.
Auch wenn Zweifel wie Steine auf mir lagen,
hörte ich irgendwo Hoffnung sagen:
Pre-Chorus
„Bleib nicht stehen im dunkelsten Wind,
selbst zerbrochene Sterne finden zurück.“
Refrain
Denn irgendwo hinter den Schatten
wartet ein Morgen auf mich.
Zwischen Verlust und Narben
such ich das kleine Glück.
Und wenn die Welt mich fallen lässt,
halt ich den Himmel Stück für Stück.
Ich lern zu atmen im Regen —
und glaub wieder an Glück.
Strophe 2
Manche Menschen verblassen zu schnell,
wie ein Lied in der Nacht, leise und hell.
Ihre Stimmen trag ich noch weiter,
durch die Kälte werd ich langsam heiter.
Denn vielleicht ist das Leben nur Zeit,
zwischen Abschied und Unendlichkeit.
Doch in jedem Ende wächst etwas Neues,
ein leiser Traum, ein Feuer, ein treues.
Pre-Chorus
Und ich weiß jetzt: Kein Sturm bleibt für immer,
selbst im Winter beginnt irgendwann Licht.
Refrain
Denn irgendwo hinter den Schatten
wartet ein Morgen auf mich.
Zwischen Verlust und Narben
such ich das kleine Glück.
Und wenn die Welt mich fallen lässt,
halt ich den Himmel Stück für Stück.
Ich lern zu atmen im Regen —
und glaub wieder an Glück.
Bridge
Vielleicht sind wir nur Wanderer
mit gebrochenen Flügeln im Wind.
Doch solange noch Hoffnung in uns lebt,
sind wir mehr als das, was wir verlieren.
Finaler Refrain
Denn irgendwo hinter den Schatten
beginnt mein Herz neu zu glühen.
Aus all den verlorenen Tagen
werden neue Melodien.
Und wenn die Nacht auch endlos scheint,
trag ich das Licht noch in mir zurück.
Ich geh weiter durch den Regen —
auf der Suche nach Glück.