...
[Intro – gesprochen, rau]
Yeah…
Manche Feuer wärmt man.
Manche Feuer brennt man nieder.
Und manche…
hätt’ man niemals anzünden soll’n.
[Strophe 1]
Sie stand im Türrahmen, Mondlicht im Gesicht,
schwarzes Kleid, und in der Hand kein Licht.
Sie sagte: „Liebling, du weißt doch, wer ich bin.“
Ich sah in ihre Augen – und wusste: Es ist hin.
Der Wind trug ihren Namen durch die Pinien raus,
mein alter Ford stand tot vor’m Haus.
Ich hatte ihre Lügen schon hundertmal gehört,
doch diesmal war mein Herz zu müde, um zu schwör’n.
[Pre-Chorus]
Und draußen heulte irgendwo ein Zug,
als wüsste er genau, was ich jetzt tun muss.
Ich sagte ihren Namen nur ein letztes Mal…
[Refrain]
Tu’ aus das Licht!
Lass die letzte Flamme geh’n.
Tu’ aus das Licht!
Ich will nie mehr rückwärts seh’n.
Du warst mein Engel,
doch Engel können lügen.
Wenn dein Feuer einmal stirbt,
kannst du’s nicht zurück nach Hause bringen.
Tu’ aus das Licht!
Ja, lösch’ ich dich – dann ist es Nacht.
Und was ich einmal ausgelöscht hab’,
wird nicht wieder angefacht.
[Strophe 2]
Ich weiß, was ein Mann verliert, wenn er vertraut,
ich weiß, wie Schweigen durch die Knochen haut.
Sie war schön wie ein Südstaaten-Sommerregen,
doch unter ihrer Haut lag nur der falsche Segen.
Sie betrog mich nicht allein, das war ihr Spiel,
sie ließ verbrannte Herzen hinter sich.
Und irgendwo tief in mir schrie noch der Mann,
der sie liebte, obwohl er sie nicht lieben kann.
[Pre-Chorus]
Ich sah die Kerze zittern an der Wand,
sah meinen Schatten – Pistole in der Hand.
Und jedes Ding, das ich noch retten wollte,
war schon verloren, bevor ich’s erkennen sollte.
[Refrain]
Tu’ aus das Licht!
Lass die letzte Flamme geh’n.
Tu’ aus das Licht!
Ich will nie mehr rückwärts seh’n.
Du warst mein Engel,
doch Engel können lügen.
Wenn dein Feuer einmal stirbt,
kannst du’s nicht zurück nach Hause bringen.
Tu’ aus das Licht!
Ja, lösch’ ich dich – dann ist es Nacht.
Und was ich einmal ausgelöscht hab’,
wird nicht wieder angefacht.
[Bridge – halb gesprochen, Gitarre fast weg]
Man sagt, ein Mann kann Fehler wieder gutmachen.
Man sagt, die Zeit heilt jedes Loch.
Aber wenn du eine Flamme erstickst,
kannst du nicht erwarten,
dass dieselbe Flamme
morgen wieder brennt.
Und ich…
ich weiß nicht, ob ich bereuen werde.
Aber ich weiß,
dass manche Feuer
zu viel kosten.
[Instrumental Break – dreckige Slide-Gitarre]
[Letzter Refrain – größer, heiser]
TU’ AUS DAS LICHT!
Lass die ganze Hütte schwarz.
TU’ AUS DAS LICHT!
Lass den Teufel seinen Teil.
Du warst das schönste Feuer,
das diese kalte Welt je sah –
doch ich finde deinen Funken nicht zurück,
wenn ich ihn einmal nahm.
Tu’ aus das Licht!
Kein Gebet macht es wieder hell.
Was einmal tot im Dunkeln liegt,
kommt nicht zurück –
nicht heute, nicht schnell.
[Outro – leise]
Nie find’ ich den alten Funken wieder…
Nie zünd’ ich diese Flamme mehr.
Tu’ aus das Licht…
…und fahr zur Hölle mit mir.
...