...
[Intro – tief gesprochen]
Sie haben mich sechs Fuß tief begraben.
Dumm nur...
ich war noch nicht fertig mit dem Sterben.
[Strophe 1]
Blut lag auf dem Highway,
der Mond hing tief und rot,
mein alter Ford hustete,
als wär der Teufel tot.
Sie fanden mich am County-Rand,
mit dem Gesicht im Dreck,
nahmen meine Stiefel, meinen Namen
und trugen mich gleich weg.
Mama weinte Mitternacht,
der Pfarrer sprach sein Wort,
der Sheriff schrieb die Papiere:
„Der Mann ist endgültig fort.“
Sie wickelten mich in schwarzes Tuch,
trugen mich hinaus,
doch Tote atmen nicht, mein Freund...
und ich war noch nicht aus.
[Refrain]
Ich kam zurück aus kaltem Lehm,
schwarze Rosen auf meinem Grab.
Die Hölle riss ihr Maul schon auf,
doch ich sagte: „Nicht heute, verdammt.“
Dreck klebt unter meinen Nägeln,
Blut klebt auf meiner Zunge.
Sie begruben mich als toten Mann –
doch die Hölle lag daneben.
[Strophe 2]
Drei Tage in der Dunkelheit,
ich hörte Regen fallen.
Mein Herz schlug beim Donnerschlag,
ich hörte Stimmen hallen.
Ich riss die Bretter aus dem Sarg,
kratzte mich nach oben,
denn wer noch atmen kann,
hat sein letztes Wort nicht gesprochen.
Ein schwarzer Rabe saß am Tor,
der Sturm peitschte durchs Land.
Er sah mich an, als wüsste er,
was tief in mir noch brannte.
Dann flog er in die Nacht davon,
ich folgte ohne Ziel.
Denn nach dem Tod, den man dir gab,
vertraust du keinem Spiel.
[Refrain]
Ich kam zurück aus kaltem Lehm,
schwarze Rosen auf meinem Grab.
Die Hölle riss ihr Maul schon auf,
doch ich sagte: „Nicht heute, verdammt.“
Dreck klebt unter meinen Nägeln,
Blut klebt auf meiner Zunge.
Sie begruben mich als toten Mann –
doch die Hölle lag daneben.
[Bridge – geflüstert]
Ein schwarzer Wagen steht am Stall.
Eine Schaufel neben der Tür.
Drei Männer sitzen in der Küche.
Keiner von ihnen gehört hierher.
Einer greift nach seiner Knarre.
Meine Hand fährt unters Jackett.
Er sagt:
„Du solltest tot sein.“
Ich sage:
„Ja... ich weiß.“
[Strophe 3]
Der erste Schuss traf die Lampe,
der zweite riss die Wand.
Der dritte Mann lag auf den Dielen,
bevor er noch was sagen kann.
Ich wollte keinen Krieg mehr,
ich wollte einfach nur nach Haus.
Doch wer aus seinem Grab zurückkommt,
löscht seine Vergangenheit nicht aus.
Ich ließ mein altes Leben brennen,
ließ Blut im Mondlicht stehen.
Hinter mir mein Grabstein.
Vor mir nur schwarze Straßen.
[Finaler Refrain]
Ich kam zurück aus kaltem Lehm,
schwarze Rosen auf meinem Grab.
Den Teufel in meinem Rückspiegel,
Gott irgendwo über mir.
Sie begruben mich als toten Mann,
sagten, meine Seele sei fort.
Doch in diesen alten Knochen
brennt noch immer dieses Feuer.
Das kriegt kein Grab mehr aus mir raus.
[Outro – tief gesprochen]
Wenn du meinen Grabstein findest...
setz kein neues Datum drauf.
Lass ihn leer.
Denn...
ICH BIN NOCH NICHT FERTIG MIT DEM STERBEN.
...