...
[Intro – gesprochen, tief und rau]
Yeah…
Wenn die Sonne untergeht,
kommen die Schatten auf die Straße.
Motor an.
Licht aus.
Wir fahren durch die Outlaw-Nächte.
[Verse 1]
Schwarzer Dodge, V8 brüllt,
Staub klebt schwer an meiner Haut.
Der Mond hängt tief über den Pines,
und irgendwo bellt ein Hund laut.
Alte Stiefel, kalter Stahl,
eine Narbe für jedes Jahr.
Ich hab gelernt, keinem Mann zu trau’n,
der sagt, er wär’ für immer da.
[Pre-Chorus]
Sirenen heulen irgendwo im Tal,
doch ich geb’ noch einmal Gas.
Denn wer zu lange stehen bleibt,
wird irgendwann zum Teil der Nacht.
[Chorus]
Outlaw Nächte – schwarz wie Teer,
kein verdammter Engel kommt hierher.
Whiskey-Atem, Benzin im Blut,
wir fahren weiter, weil’s keiner tut.
Outlaw Nächte – bis zum Morgenrot,
leben wild und schlafen tot.
Kein Zurück und kein Gebet –
nur diese Straße, die nach vorne geht.
[Verse 2]
Holzveranda, Neonlicht,
ein Schatten sitzt allein an der Bar.
Er trägt den Staub von hundert Meilen
und den Blick von einem Mann ohne Plan.
Eine alte Telecaster weint,
der Verstärker kratzt und schreit.
Jeder Akkord klingt wie eine Warnung:
„Junge, lauf, solange du kannst.“
[Pre-Chorus]
Doch draußen wartet schon der Highway,
und der Himmel färbt sich rot.
Manche Männer werden alt –
andere werden zur Legende oder tot.
[Chorus]
Outlaw Nächte – schwarz wie Teer,
kein verdammter Engel kommt hierher.
Whiskey-Atem, Benzin im Blut,
wir fahren weiter, weil’s keiner tut.
Outlaw Nächte – bis zum Morgenrot,
leben wild und schlafen tot.
Kein Zurück und kein Gebet –
nur diese Straße, die nach vorne geht.
[Bridge – langsam, schwer]
Ich hab einen Namen, den ich nicht mehr sag,
eine Heimat, die mich nicht mehr kennt.
Hab zu viele Brücken brennen seh’n,
seit ich vor mir selbst davonrennt.
Wenn der Teufel neben mir sitzt,
frag ich nicht, wohin die Fahrt geht.
Ich dreh die Flasche, tret’ aufs Gas –
bis selbst der Tod uns nicht mehr sieht.
[Instrumental Break]
Dreckige Slide-Gitarre.
Tiefe Bariton-Gitarre.
Drums wie schwere Schritte auf trockenem Holz.
[Final Chorus – größer, rauer]
OUTLAW NÄCHTE – SCHWARZ WIE TEER!
DIESE STRASSE GIBT NICHTS HER!
WHISKEY-ATEM, BENZIN IM BLUT,
JEDER MEILENSTEIN FRISST UNSEREN MUT!
Outlaw Nächte – bis zum Morgenrot,
keine Heiligen, kein Heldentod.
Wenn die Hölle ihre Türen öffnet,
fahren wir rein – und machen sie uns zu Haus.
[Outro – gesprochen]
Motor läuft.
Mond steht tief.
Highway ist leer.
Keine Fragen.
Keine Namen.
Nur Reifen auf Asphalt…
…und Outlaw-Nächte.
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