**Strophe 1:**
Er sitzt im warmen Sessel, mit der Feder in der Hand,
Die Worte fließen schnell, als sei’s ein Zauberband.
Er blickt auf das Geschaff'ne, das er nie verstand,
Doch urteilt er in Eile, wie ein Richter ohne Land.
**Refrain:**
Er spricht, als sei's Gesetz, als sei die Wahrheit sein,
Vergisst, dass er nur Schatten ist im Licht, so klein.
Der Künstler schafft aus Nichts, ein Funke, eine Glut,
Doch der Kritiker glaubt, er sei das, was die Kunst tut.
**Strophe 2:**
Er schreibt in kalten Zeilen, was er niemals fühlt,
Zerlegt das große Ganze, bis es sich nicht mehr rührt.
In seinen Augen ruht ein Blick, der kalt und starr,
Ein Spiegel, der nur Oberfläche, doch kein Herz gewahr.
**Refrain:**
Er spricht, als sei's Gesetz, als sei die Wahrheit sein,
Vergisst, dass er nur Schatten ist im Licht, so klein.
Der Künstler schafft aus Nichts, ein Funke, eine Glut,
Doch der Kritiker glaubt, er sei das, was die Kunst tut.
**Bridge:**
Was bleibt von all dem Urteil, wenn der Vorhang fällt?
Nur leere Worte, nicht einmal ihr Klang verhallt.
Doch das Lied, es bleibt bestehen, in der Seele tief,
Während sein Papier vergeht, der Wind es in die Ferne schiebt.
**Strophe 3:**
Die Stille nach dem Urteil, schwer und ohne Klang,
Das Werk, es atmet weiter, trotz des harten Drangs.
Der Künstler geht den Weg, den nur die Kunst ihm zeigt,
Der Kritiker bleibt zurück, wo seine Welt verzweigt.
**Refrain:**
Er spricht, als sei's Gesetz, als sei die Wahrheit sein,
Vergisst, dass er nur Schatten ist im Licht, so klein.
Der Künstler schafft aus Nichts, ein Funke, eine Glut,
Doch der Kritiker glaubt, er sei das, was die Kunst tut.
**Outro:**
Und in der Stille, da versteht man, was von Wert,
Dass nur der Schöpfer selbst die wahre Kunst verehrt.
Der Kritiker vergeht im Dunkel, das er sich erschafft,
Doch die Kunst, sie bleibt bestehen – die ewige Kraft.