...
[Verse 1]
Staub auf dem Fender, Blut an der Hand,
der Mond hängt schief überm Niemandsland.
Mein alter Chevy frisst Meilen und Rauch,
ich hab’ zu viel verloren und lebe noch auch.
Am Highway stehen Schatten, schwarz wie Teer,
jeder von ihnen kennt mein Gesicht noch mehr.
Ich hör’ die Kirchenglocken weit hinter mir,
doch die Hölle fährt mit, auf dem Beifahrersitz hier.
[Pre-Chorus]
Und wenn der Wind durch die Pinien schreit,
weiß ich: Für Gnade ist keiner bereit.
Mein Name steht tief in der roten Erde,
ich trag’ meine Schuld, bis ich selber Erde werde.
[Chorus]
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob’s edler im Gemüt, die Pfeil’ und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Ich tret’ aufs Gas und fahr’ mitten hinein,
mit schwarzem Hut und einer Seele aus Stein.
Kein Priester, kein Richter, kein Stern über mir,
nur ein rauer Southern Outlaw und sein letzter Ritt hier.
[Verse 2]
Im Jukebox-Licht sitzt die Nacht am Tresen,
alte Männer schwören, sie wären nie gewesen.
Whiskey brennt langsam, der Rauch hängt schwer,
draußen wartet der Teufel, drinnen noch mehr.
Sie sagen: „Boy, du kannst nicht vor dir selber flieh’n.“
Ich sag: „Dann lasst mich wenigstens schneller zieh’n.“
Denn hinter jeder Kurve lauert ein Grab,
und jeder gute Engel gab irgendwann ab.
[Pre-Chorus]
Ich hab’ die Bibel meiner Mutter zerknickt,
als der erste Schuss durch die Stille tickt.
Seitdem bete ich leise, wenn der Donner rollt,
weil jeder Mann irgendwann bezahlen sollt’.
[Chorus]
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob’s edler im Gemüt, die Pfeil’ und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Ich tret’ aufs Gas und fahr’ mitten hinein,
mit schwarzem Hut und einer Seele aus Stein.
Kein Priester, kein Richter, kein Stern über mir,
nur ein rauer Southern Outlaw und sein letzter Ritt hier.
[Bridge]
Wenn morgen die Sonne mein Fenster nicht trifft,
wenn mein Name im Wind wie ein Fluch weiterzieht,
dann singt meine Mutter vielleicht noch für mich,
doch der Highway vergisst einen wie mich nicht.
Ein letzter Blick auf die Felder aus Gold,
ein letzter Schluck von dem Feuer, das rollt.
Ich war nie ein Heiliger, niemals der Held,
ich war nur ein Mann gegen eine dunkle Welt.
[Final Chorus]
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob’s edler im Gemüt, die Pfeil’ und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Ich tret’ aufs Gas, bis der Morgen mich findet,
bis der letzte schwarze Schatten verschwindet.
Wenn der Himmel mich nimmt, dann ohne Applaus,
mit Dreck an den Stiefeln und Narben im Haus.
[Outro]
Der Motor wird leiser, der Highway wird weit,
kein Engel kommt runter, nur kalte Dunkelheit.
Ich lächle zum Mond, denn ich weiß, was er kennt:
Jeder Outlaw bezahlt, wenn sein Feuer verbrennt.
Und tief in der Nacht, wenn kein Stern mehr wacht, hör ich mein Herz im Dreck schlagen.
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