Part 1
Ich bin nicht der Lärm, ich bin das Verstummen,
kein Urteil gesprochen – doch alles verschwunden.
Du stehst auf den Brettern, ich bau dir das Stück,
doch wenn der Vorhang fällt, bleibt nur mein Blick.
Kein Mic, keine Pose – nur Schatten im Licht,
du malst dein Gesicht, doch ich lösche es schlicht.
Ich schreib nicht für Fame, nicht für Klicks oder Likes,
ich schreib wie ein Geist – kein Gesicht, kein Beweis.
Du glaubst, du gewinnst, wenn du laut genug brüllst,
doch ich schreib in den Wind – und er trägt, was erfüllt.
Was du schätzt, ist der Glanz – was ich wähle, ist Stein,
du leuchtest im Jetzt – ich grabe mich ein.
Kein Ton zu viel, kein Satz zu laut,
ich bin wie ein Sturm, der in Zeitlupe haut.
Wenn du meinst, du kennst mich, hast du nichts erkannt,
ich bin nicht dein Gegner – ich bin der Rand.
Wo du endest, beginn ich, wo du lügst, bleib ich still,
du rennst in die Kreise, ich dreh, weil ich will.
Hook
Kein Beweis, kein Name, kein Bild – nur das Echo,
kein Krieg, kein Feuer, kein Schild – nur mein Techno.
Kein Applaus, kein Licht, keine Spur – nur das Wort,
du sprichst für den Augenblick – ich bleib wie ein Akkord.
Kein Beweis, kein Finger, kein Ziel – nur die Stille,
kein Gegner, kein Urteil, nur ich – und die Wille.
Du kannst mich nicht fassen, nicht hören, nicht sehen –
und genau deshalb wirst du am längsten verstehen.
Part 2
Ich trag keinen Thron – doch sitz über euch,
kein König, kein Held – aber schneid wie ein Streich.
Dein Flow ein Geflüster von tausend Versuchen,
mein Klang wie das Schweigen nach uralten Fluchen.
Ich zähl keine Feinde, ich zähl nur Sekunden,
in denen dein Lächeln zu Asche gefunden.
Du malst mit Parolen, ich schreib in Systemen,
du redest von Ehre – ich reiß dir die Themen.
Was du nennst „Kunst“, ist verkleidetes Lechzen,
meine Zeilen – wie Dolche im Herzen der Schwätzchen.
Ich bin nicht dein Feind, ich bin was dich spiegelt,
was du versteckst, wird durch mich wieder sichtbar.
Ich sag nichts – und du hörst es zu laut,
ich geh – und dein Fundament fliegt wie Staub.
Ich schick keine Grüße, kein Diss – keine Worte,
doch du fühlst dich getroffen wie bei letzten Urteilen am Orte.
Hook
Kein Beweis, kein Name, kein Bild – nur das Echo,
kein Krieg, kein Feuer, kein Schild – nur mein Techno.
Kein Applaus, kein Licht, keine Spur – nur das Wort,
du sprichst für den Augenblick – ich bleib wie ein Akkord.
Kein Beweis, kein Finger, kein Ziel – nur die Stille,
kein Gegner, kein Urteil, nur ich – und die Wille.
Du kannst mich nicht fassen, nicht hören, nicht sehen –
und genau deshalb wirst du am längsten verstehen.
Bridge
Ich war nie da, doch ich bin geblieben,
du hast mich gesucht – doch ich blieb beim Verschieben.
Was du nicht fassen kannst, macht dich so klein –
ich bin der Raum zwischen Worten – und doch der Reim.
Outro (gesprochen)
Lass den Beweis.
Lass den Namen.
Du weißt, dass es ich war.
Und das reicht.