Opa sitzt im Sessel, schon seit halb neun,
mit Chips und ’nem Kaffee, das nennt er „Mahlzeit heut’“.
Der Fernseher brüllt, die Kurve tobt,
er schreit: „Schiri, bist du blind?!“ – während er Socken stopft.
Und draußen rollt die Welt vorbei,
doch Opa bleibt sich treu, oh wei!
Er ruft nur laut: „Ruhiger Ball!“
und legt die nächste Wäsche drauf, jawoll!
Opa im Sessel – Rock’n’Roll im Wohnzimmer,
die Trommel dreht sich, Waschgang immer schlimmer!
Tor für die Bayern, Fleck auf dem Hemd,
Opa sagt: „Das Leben ist, was man daraus trennt!“
Ooooh – Opa im Sessel, yeah!
Er hat die Unterhosen sortiert nach Verein,
weiß für Dortmund, rot für Mainz.
Die Enkel sagen: „Opa, du bist voll retro!“
Er sagt: „Ich bin Legende, kein Deo!“
Der Weichspüler riecht nach Stadionluft,
und Opa singt mit voller Kluft:
„Ole ole, das ist mein Sound!“
Während die Waschmaschine dröhnt und poundet laut.
Opa im Sessel – Rock’n’Roll im Wohnzimmer,
er schreit beim Elfer, doch der Fleck wird schlimmer!
Bier in der Hand, die Fernbedienung sein Schwert,
Opa sagt: „Ich wasch’ das Leben – verkehrt!“
Ooooh – Opa im Sessel, yeah!
Die Socken tanzen Moshpit, das Handtuch headbangt mit,
der Schiri pfeift Abseits, doch Opa bleibt im Takt, oh shit!
Ein letzter Spind, ein letzter Dreh,
und Opa ruft: „Das war okay!“
Opa im Sessel – der Wäscherei-Kapitän,
mit Rock im Herzen, und Waschpulver daneben!
Er spielt sein Solo auf dem Wäschekorb,
und ruft: „Ich bin nicht alt – nur sauberer als ihr, ihr Trottel dort!“
Ooooh – Opa im Sessel, yeah!
Rockt die Waschmaschine leer!