Straßen leer, Gesichter kalt,
ein Name brennt, ein Herz wird alt.
Die Besten gehen, viel zu früh,
der Rest bleibt stehen, ohne Ruh.
Bin ich frei, wenn ich schreie?
Oder nur ein Teil im Dreck?
Nur die Besten brennen heller,
doch sie fallen viel zu weg.
Die Glocken schlagen, dumpfer Klang,
ein Echo zieht mich lebenslang.
Die Welt vergisst, doch ich halt fest,
dein Feuer frisst den Rest.
Bin ich frei, wenn ich schreie?
Oder nur ein Teil im Dreck?
Nur die Besten brennen heller,
doch sie fallen viel zu weg.
Fäuste hoch, wir schreien laut,
gegen die Nacht, gegen die Macht.
Dein Geist marschiert noch neben mir,
auch wenn die Welt dich ausgelacht.
Vielleicht ist Wut mein letzter Halt,
vielleicht mein stummer Schwur.
Ich trag dich weiter, Tag für Tag,
dein Herz bleibt meine Spur.
Bin ich frei, wenn ich schreie?
Oder nur ein Teil im Dreck?
Nur die Besten brennen heller,
doch sie fallen viel zu weg.
Und wenn der Morgen wieder kommt,
verblasst der Schatten, Staub zerfällt.
Ich halt mein Herz in offner Hand
und bau mir meine eigne Welt.
Bin ich frei, wenn ich schreie?
Oder nur ein Teil im Dreck?
Nur die Besten brennen heller,
doch sie fallen viel zu weg.