[Intro]
Warum strahlt das Leben so?
[Pre-Intro]
Strophe 1
Zwanzig Jahre zwischen deinen Händen,
zwanzig Jahre unter einem Dach.
Wir dachten, wir könnten alles wenden,
bis ein Morgen kam, der alles brach.
Du bist gegangen, ohne Rückweg,
und die Stille zog bei mir ein.
Auf dem Tisch liegt noch unser altes Leben,
doch ich kann nicht mehr darin sein.
An den Wänden hängen unsre Schatten,
jedes Zimmer kennt dein Gesicht.
Ich geh durch diese Räume wie ein Fremder,
such nach uns – und finde uns nicht.
Pre-Chorus
Und jede Nacht stell ich dieselbe Frage:
Wie kann ein Herz so vieles tragen?
Ich hab gekämpft, bis nichts mehr blieb –
nur diese Sehnsucht, die mich hielt.
Refrain
Warum strahlt das Leben so,
wenn meine Sonne untergeht?
Warum blühen draußen Rosen,
wenn in mir kein Frühling lebt?
Warum klingt die Welt noch weiter,
wenn mein Herz im Stillstand steht?
Ich hab alles, was ich liebte,
durch die Finger wehen sehn.
Doch irgendwo tief unter den Trümmern
liegt ein Licht, das noch nicht erlischt.
Vielleicht ist das der Teil von mir,
der mich irgendwann zurück ins Leben führt.
Strophe 2
Meine Kinder sind mein Zuhause,
auch wenn keiner bei mir ist.
Und ich zähl die stillen Stunden,
bis die Sehnsucht mich zerfrisst.
Ich wollte nur ein Vater bleiben,
der sie auffängt, wenn sie fallen.
Doch manchmal werden selbst die Wege,
die wir lieben, viel zu schmal.
Ich hab Fehler, ja, ich weiß es,
und ich trag sie mit mir fort.
Doch kein Fehler dieser Erde
löscht die Liebe aus meinem Wort.
Pre-Chorus
Und wenn die Nacht mir wieder sagt:
„Du hast verloren, was du hast“,
dann hör ich irgendwo in mir
noch eine Stimme, die mich trägt.
Refrain
Warum strahlt das Leben so,
wenn meine Sonne untergeht?
Warum blühen draußen Rosen,
wenn in mir kein Frühling lebt?
Warum klingt die Welt noch weiter,
wenn mein Herz im Stillstand steht?
Ich hab alles, was ich liebte,
durch die Finger wehen sehn.
Doch irgendwo tief unter den Trümmern
liegt ein Licht, das noch nicht erlischt.
Vielleicht ist das der Teil von mir,
der mich irgendwann zurück ins Leben führt.
Bridge
Vielleicht ist Liebe manchmal
nicht das Festhalten, sondern Loslassen.
Vielleicht muss man durch die Dunkelheit,
um wieder Licht zu erfassen.
Und vielleicht ist dieses Herz,
das heute kaum noch schlagen will,
genau deshalb noch am Leben,
weil es irgendwann wieder lieben will.
Ich kann die Zeit nicht rückwärts drehen,
kann nicht ändern, was geschehen ist.
Doch ich kann aufstehen,
auch wenn jeder Schritt noch schwer ist.
Letzter Refrain
Und vielleicht strahlt das Leben
eines Tages auch für mich.
Vielleicht finde ich die Sonne
hinter all dem Grau zurück.
Vielleicht werden meine Kinder
irgendwann verstehen,
dass ich trotz all meiner Fehler
niemals aufgehört hab, sie zu lieben.
Warum strahlt das Leben so?
Heute weiß ich es noch nicht.
Doch ich geh weiter durch die Nacht,
bis irgendwo der Morgen bricht.
Denn solange dieses Herz noch schlägt,
ist meine Geschichte nicht vorbei.
[Violin Solo]
[Outro]